Abo
  • Services:

Sattelschlepper: US-Hersteller Peterbilt will ebenfalls Elektro-Lkw bauen

Peterbilt ist der nächste Hersteller, der an einem vollelektrischen Lkw bauen will, um es mit dem Tesla Semi aufzunehmen. Andere Unternehmen der Branche wie Daimler arbeiten ebenfalls an Elektro-Lkw.

Artikel veröffentlicht am ,
Klassischer Peterbilt-Lkw
Klassischer Peterbilt-Lkw (Bild: Peterbilt)

Tesla scheint mit seinen angekündigten Elektro-Lkw die Branche gehörig in Auffuhr versetzt zu haben, zumal danach einige große Bestellungen für die Sattelschlepper eingingen, bevor diese überhaupt ausgeliefert werden können. Der neue klassische Lkw-Hersteller, der Elektrosattelschlepper bauen will, ist die US-Firma Peterbilt.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Der Lkw-Hersteller kündigte eine Partnerschaft mit Meritor und Transpower an, die vollelektrische Antriebssysteme für zwei Peterbilt-Fahrzeugplattformen liefern sollen. Es handelt sich um die Modelle 579 ohne Schlafkabine und Müllfahrzeuge auf Basis des Modells 520. Der 579 ist ein sogenannter Class-8-Truck, eine schwere Zugmaschine. Sie soll aber nur im Kurzstreckenbetrieb eingesetzt werden.

Die Fahrzeuge würden etwa ein Jahr lang in einem Testprogramm eingesetzt, um die Reichweiten, Betriebsstunden und Ladeanforderungen von Fahrzeugen unter realen Einsatzbedingungen neben konventionellen Dieselfahrzeugen zu prüfen, so Peterbilt. Das Programm wird teilweise von kalifornischen Umweltschutzbehörden finanziert. Genaue technische Spezifikationen für die geplanten Lkw wurden nicht veröffentlicht.

Auch andere Firmen erproben E-Lkw. Der US-Motorenhersteller Cummins Engines hatte bereits 2017 einen Sattelschlepper mit Elektroantrieb entwickelt. Der Cummins Aeos ist ein sogenannter Class-7-Truck. Das ist die unterste Klasse der Schwerlaster. Der Sattelschlepper kann einen 22 Tonnen schweren Hänger ziehen. Die Reichweite ist allerdings nicht so groß: Mit einer Akkuladung soll das Fahrzeug etwa 160 km weit kommen.

Auch die Daimler-Tochter Fuso hat auf der Tokyo Motor Show den vollelektrischen schweren Lkw Vision One präsentiert. Das Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von rund 23 Tonnen (t) kann 11 t Fracht bis zu 350 km ohne erneute Akkuaufladung transportieren, heißt es seitens des Herstellers. Das sind zwei Tonnen weniger im Vergleich zur Diesel-Variante. Die Akkukapazität wird mit 300 kWh angegeben. Der Mercedes Benz E-Actros soll sogar schon 2018 einigen ausgewählten Kunden zur Verfügung gestellt werden. Daimler lässt zehn Fahrzeuge in zwei Varianten mit 18 beziehungsweise 25 t Gesamtgewicht auf die Straße. Einen leichteren elektrischen Lkw namens Fuso eCanter übergab Daimler bereits Ende 2017 an Pilotkunden in Berlin.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€ (erscheint am 15.02.)
  2. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  3. (u. a. Football Manager 2019 für 26,49€)

Akaruso 03. Mai 2018

Eine Firma wird solche E-Lkws nur für Zwecke kaufen und einsetzen, für die die Reichweite...


Folgen Sie uns
       


Smartes Feuerzeug Slighter angesehen (CES 2019)

Das smarte Feuerzeug Slighter gibt Rauchern nicht immer Feuer.

Smartes Feuerzeug Slighter angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

    •  /