Satoru Iwata: Nintendo denkt über Free-to-Play nach

Keine Umsetzungen für Smartphones, keine Social Games und kein Free-to-Play: Nintendo gilt bei der Vermarktung seiner Serien als betont konservativ. Jetzt redet Firmenchef Satoru Iwata öffentlich über einen Strategiewechsel - der aber nicht Klassiker wie Mario betreffen soll.

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Nintendo-Chef Satoru Iwata
Nintendo-Chef Satoru Iwata (Bild: Toru Hanai/Reuters)

Mit dem Klempner Mario oder mit Link aus der Legend-of-Zelda-Reihe ließen sich auf Smartphones und Tablets vermutlich Millionen verdienen - aber Nintendo verzichtet darauf. Das Unternehmen ist bei der Vermarktung seiner legendären Figuren bisher ausgesprochen konservativ. Allerdings scheint Firmenchef Satoru Iwata eine kleine Neuausrichtung in Betracht zu ziehen. Im Gespräch mit der japanischen Zeitung Nikkei.com hat er erklärt, er könne sich vorstellen, bestimmte Spiele künftig "durch Mikrotransaktionen zu finanzieren". Auch eine Art "Cheap-to-Play" komme infrage - gemeint sind wohl Kombinationen aus niedrigem Einstandspreis und Itemshop.

Für Marken wie Mario und Zelda schließt Iwata solche Geschäftsmodelle allerdings aus, die wohl nur für neue Serien in Erwägung gezogen werden. Für die Klassiker sind inzwischen immerhin Download-Zusatzinhalte möglich - zumindest gab es diese zuletzt bei New Super Mario Bros. 2. Umsetzungen auf Smartphones hat Iwata wiederholt eine Absage erteilt: Solange er an der Firmenspitze sei, würden die Klassiker nur auf Nintendo-Hardware hüpfen und springen.

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