Satoru Iwata: Nintendo-Chef im Alter von 55 Jahren gestorben

Satoru Iwata ist tot. Der Chef von Nintendo ist nach langer Krankheit im Alter von 55 Jahren gestorben. Der ehemalige Programmierer wurde noch von dem legendären Nintendo-Chef Hiroshi Yamauchi zum Unternehmensleiter ernannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Satoru Iwata (Nintendo) im Mai 2015
Satoru Iwata (Nintendo) im Mai 2015 (Bild: Jiji Press/AFP/Getty Images)

Noch vor wenigen Wochen war Satoru Iwata gutgelaunt in einem Video zu sehen - als Puppe, bei der Ankündigung neuer Produkte während der E3 2015. Ein echter Auftritt war dem sichtbar abgemagerten, seit Jahren schwer kranken Nintendo-Chef wohl nicht mehr zuzumuten. Jetzt ist Satoru Iwata im Alter von 55 Jahren an einem Gallenblasenkarzinom gestorben, so Nintendo in einer kurzen Pressemitteilung.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler C# / .NET (m/w/d)
    IS Software GmbH, Regensburg
  2. Softwareentwickler C# .NET (m/w/d)
    Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company(TM), Bensheim bei Darmstadt
Detailsuche

Iwata war deutlich mehr als nur ein Manager. Der Japaner hatte bereits während seines Informatikstudiums für ein Entwicklerstudio namens HAL Laboratory gejobbt, das traditionell eng mit Nintendo verbunden war. Ab Anfang der 80er Jahre arbeitete Saturo Iwata dann fest bei der Firma - erst als Programmierer, dann als Chef. Er war unter anderem an der Schöpfung der immer noch aktuellen Serien Pokémon und Kirby beteiligt.

Ab 2000 arbeitete Iwata direkt bei Nintendo. Im Jahr 2002 wurde er Nachfolger von Hiroshi Yamauchi, dem legendären Firmenchef aus der Gründerfamilie, der die Geschicke von Nintendo seit 1949 geleitet hatte. Während der Ägide von Iwata feierte Nintendo mit der Wii und seinen Handhelds einige der größten Erfolge seiner Geschichte.

In den letzten Jahren sah sich Iwata aber zunehmend Kritik ausgesetzt, weil er sich gegen die Vermarktung von Nintendo-Spiele auf Smartphones und Tablets sperrte - in den letzten Monaten hatte Iwata eine Abkehr von dieser Politik beschlossen.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    10.–14. Januar 2022, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Er wurde aber auch für den nur enttäuschenden Absatz der Wii-U-Konsole, unter anderem bedingt durch fehlende Spitzenspiele, verantwortlich gemacht. Iwata selbst hatte kürzlich bekanntgegeben, dass Nintendo 2016 eine ganz neue, innovative Konsole vorstellen will. In den letzten Jahren musste er wegen seiner Krankheit wiederholt Auszeiten von seiner Arbeit nehmen.

Wer die Nachfolger von Satoru Iwata antritt, ist unklar. In seiner Pressemitteilung schreibt Nintendo, dass Senior Managing Director Genyo Takeda und der legendäre Spieldesigner Shigeru Miyamoto die Firma zumindest vorerst gemeinsam weiterführen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Seitan-Sushi-Fan 14. Jul 2015

Nö, aber rede dir so einen Unsinn ruhig ein.

Anonymer Nutzer 14. Jul 2015

Wenn wir wirklich so argumentieren hat Mc Donalds das beste Essen der Welt. Und alle...

D43 14. Jul 2015

Und sich alle deinem Namen einprägen?

Garius 13. Jul 2015

Was hat das mit Heucheln zu tun? Nur weil du emotional weiter von dieser Person entfernt...

mnementh 13. Jul 2015

Ja, ein sehr sympathischer Mann. Sein Tod ist sehr bedauerlich. Und um den Deppen zu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halo Infinite im Test
Master Chief gefangen zwischen Waffe und Welt

Eine doofe Nebenfigur, sinnlose offene Umgebungen: Vor allem das tolle Kampfsystem rettet die Kampagne von Halo Infinite.
Ein Test von Peter Steinlechner

Halo Infinite im Test: Master Chief gefangen zwischen Waffe und Welt
Artikel
  1. SpaceX: Das Starship für den Mars soll gebaut werden
    SpaceX
    Das Starship für den Mars soll gebaut werden

    Elon Musk hat via Twitter den Bau seines Mars-Starships angekündigt. Dazu schreibt der SpaceX-Gründer, dass es endlich Realität werden soll.

  2. Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
    Kanadische Polizei
    Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

    Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

  3. Raspbian Legacy: Weiteres Raspberry Pi OS kommt für ältere Bastelrechner
    Raspbian Legacy
    Weiteres Raspberry Pi OS kommt für ältere Bastelrechner

    Neben dem neuen Raspberry Pi OS wird es künftig eine zweite Version geben. Die unterstützt mit Oldstable-Debian die älteren Raspberry Pis.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /