Abo
  • Services:
Anzeige
Galileo-Satellit: Ende 2015 sind 12 Satelliten im Orbit.
Galileo-Satellit: Ende 2015 sind 12 Satelliten im Orbit. (Bild: P. Carril/Esa)

Wie geht es mit Galileo weiter?

Denn seit einigen Jahren gibt es den European Geostationary Navigation Overlay Service (Egnos). Das ist ein Ergänzungssystem für GPS mit zwei oder drei geostationären Satelliten sowie einer Reihe von Ortungsstationen auf der Erde, das für sicherheitskritische Anwendungen etwa in der Luftfahrt gedacht ist. Damit lässt sich eine Position auf zwei Meter genau bestimmen, allerdings nur in Europa. Egnos ist seit 2009 in Betrieb. Ähnliche Ergänzungssysteme gibt es auch in den USA, Japan und Indien. Version 3 von Egnos, die nach dem Jahr 2020 geplant ist, wird auch Korrektursignale für Galileo senden.

Anzeige

Bis dahin wird die Galileo-Konstellation komplett sein - sprich: 30 Satelliten werden um die Erde kreisen, von denen 24 den Betrieb aufrechterhalten. Die übrigen sechs sind Reserve. Die nächsten beiden Satelliten werden noch in diesem Jahr, im Dezember, von einer Sojus in den Orbit befördert.

Ariane bringt Galileo-Satelliten ins All

Ab 2016 wird neben der russischen auch die europäische Trägerrakete Ariane 5 Galileo-Satelliten ins All bringen. Vorteil: Sie kann gleich vier Satelliten transportieren. Zwar seien noch einige Qualifikationstests erforderlich, sagt Kleeßen. Der Zeitplan sieht aber Starts der Ariane für die Jahre 2016, 2017 und 2018 vor. 2017 soll auch noch eine Sojus mit zwei Satelliten an Bord starten.

Geht alles nach Plan, kreisen 2018 also 26 Satelliten um die Erde. Fehlen noch vier. Deren Bau müsse die Europäische Kommission noch beauftragen, sagt Kleeßen. Die Ausschreibung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Etwa 2020 soll die Konstellation schließlich vollständig sein.

Bleibt noch eine Frage: Wann geht es denn jetzt wirklich mit Galileo los? Die Europäische Kommission sei, nach den Verzögerungen in der Vergangenheit, mit der Ankündigung von Terminen vorsichtig geworden, sagt Kleeßen. Um einen globalen Satellitennavigationsdienst anzubieten, müssten 16 bis 18 funktionsfähige Satelliten im Orbit sein. Das bedeutet frühestens Ende 2016 oder Anfang 2017 und sobald Galileo entsprechend robust sei. Vorausgesetzt, es gibt dann Geräte mit den entsprechenden Chips.

 Galileo bietet mehrere Dienste

eye home zur Startseite
WhyLee 07. Okt 2015

die wahnsinnige eile ist jetzt auch nicht angebracht, nachdem man prizipiell gut versorgt...

WhyLee 07. Okt 2015

freizuschalten ist vermutlich das falsche wort. es wird vermutlich die komplette...

LASERwalker 27. Sep 2015

Nein, alle GPS Satelliten senden auf der gleichen Frequenz. Die Trennung der Signale wird...

LASERwalker 27. Sep 2015

Für Echtzeit-DGPS müssen Referenzdaten empfangen werden (brauch Internet), im Chip...

LASERwalker 26. Sep 2015

Nein, der Almanach wird für die Positionsbestimmung nicht benötigt. Jeder Satellit sendet...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Prime Capital AG, Frankfurt am Main
  3. Swyx Solutions AG, Dortmund
  4. GK Software AG, Berlin, Schöneck oder St. Ingbert


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hawaii Five-0, Call the Midwife, Blue Bloods)
  2. (u. a. Legend of Tarzan, Mad Max: Fury Road, Der Hobbit, Gravity)
  3. (u. a. Platoon, Erbarmungslos, Training Day, Spaceballs, Einsame Entscheidung)

Folgen Sie uns
       


  1. Prozessor

    Lightroom CC 6.9 exportiert deutlich schneller

  2. Telia

    Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben

  3. Nokia

    Deutlich höhere Datenraten durch LTE 900 möglich

  4. Messenger

    Facebook sagt "Daumen runter"

  5. Wirtschaftsministerin

    Huawei wird in Bayern Netzwerkausrüstung herstellen

  6. Overwatch

    Blizzard will bessere Beschwerden

  7. Mobilfunk

    Nokia nutzt LTE bei 600 MHz erfolgreich

  8. Ohne Flash und Silverlight

    Netflix schließt HTML5-Umzug ab

  9. Mass Effect Andromeda im Technik-Test

    Frostbite für alle Rollenspieler

  10. Hannover

    Die Sommer-Cebit wird teuer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mass Effect Andromeda im Test: Zwischen galaktisch gut und kosmischem Kaffeekränzchen
Mass Effect Andromeda im Test
Zwischen galaktisch gut und kosmischem Kaffeekränzchen
  1. Mass Effect Countdown für Andromeda
  2. Mass Effect 4 Ansel und Early Access für Andromeda
  3. Mass Effect Abflugtermin in die Andromedagalaxie

Live-Linux: Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware
Live-Linux
Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  2. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
  3. Earbuds mit Sensor Apple beantragt Patent auf biometrische Kopfhörer

  1. Wozu Telefonnummer und Email?

    Sharra | 02:51

  2. Re: Irgendwas mache ich wohl falsch...

    amagol | 02:45

  3. Re: Wenn ich tatsächlich 45.000 verdienen würde

    amagol | 02:39

  4. Re: Brutto/Netto gehört abgeschafft.

    amagol | 02:31

  5. Re: Vieleicht einfach mal nicht Raubkopieren...

    TC | 02:03


  1. 18:26

  2. 18:18

  3. 18:08

  4. 17:39

  5. 16:50

  6. 16:24

  7. 15:46

  8. 14:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel