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Satellitennavigation: Snapdragon-Chips unterstützen Galileo

Bessere Navigation auf dem Smartphone oder Tablet: Qualcomm wird per Software-Update das Galileo-System auf Snapdragon-Chips unterstützen. Ein bestimmtes Modell ist aber außen vor.

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Start einer Sojus-Rakete mit Galileo-Satellit im Dezember 2015
Start einer Sojus-Rakete mit Galileo-Satellit im Dezember 2015 (Bild: Esa/CNES/Arianespace-Optique Video du CSG, S. Martin, 2015)

Qualcomm hat angekündigt, dass ab dem dritten Quartal 2016 einige Snapdragon-Chips das Galileo-Navigationssystem unterstützen sollen. Darunter fallen sogenannte MSM (Mobile Station Modem), also Systems-on-a-Chip mit integriertem Modem wie der Snapdragon 820 und dedizierte Modems wie das Snapdragon X16, das beispielsweise für Notebooks gedacht ist.

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Zusammen mit den bisher 14 von 30 geplanten Satelliten des Galileo-Navigationssystems sollen einige Snapdragon-Chips auf über 80 Satelliten zugreifen können, um die Outdoor- wie Indoor-Navigation zu verbessern. Qualcomms Izat-Plattform kombiniert hierzu die Positionsdaten des amerikanischen GPS, des russischen Glonass, des japanischen QZSS sowie des chinesischen Beidou-Systems mit Mobilfunk- und WLAN-Informationen.

Die meisten SoCs und Modems sind vorbereitet

Unterstützt werden laut Qualcomm die Systems-on-a-Chip vom Typ Snapdragon 820, Snapdragon 820A, Snapdragon 652, Snapdragon 650, Snapdragon 625, Snapdragon 617 sowie Snapdragon 435 und die dedizierten Modems Snapdragon X16, Snapdragon X12, Snapdragon X7 sowie Snapdragon X5. Hinzu kommen alle Modems der beiden älteren Serien 9x15 und MDM6x00.

Was aus nachvollziehbaren Gründen fehlt, ist der Snapdagon 805, bei dem es sich nicht um eine MSM (Mobile Station Modem) handelt, sondern um einen sogenannten AP (Application Processor). Das SoC verfügt nicht über ein Modem, sondern muss mit einem separaten kombiniert werden. Warum aber auch der Snapdragon 810 - ein MSM - fehlt, bleibt vorerst offen.

Qualcomm möchte im Herbst die entsprechende Software ausliefern, um das Galileo-Navigationssystem zu unterstützen. Erstausrüster (OEMs) von Automotive-Plattformen oder Smartphones können diese dann integrieren und den Endkunden zugänglich machen. Abseits einer besseren Navigation ist das Update auch für das Auto-Notrufsystem eCall gedacht.



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