Abo
  • IT-Karriere:

Satellitennavigation: Sapcorda will auf Zentimeter genau orten

Wie viel Platz ist noch bis zum Straßenrand? Mit den Satellitennavigationssystemen GPS oder Galileo weiß ein autonomes Auto das nur ungefähr. Das Unternehmen Sapcorda will einen Korrekturdienst einrichten, mit dem das Auto seine Position sehr viel genauer bestimmen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Galileo-Konstellation (Symbolbild): Korrekturdaten in Echtzeit
Galileo-Konstellation (Symbolbild): Korrekturdaten in Echtzeit (Bild: P. Carril/Esa)

GPS ist okay, Galileo schon besser. Für bestimmte Anwendungen wie etwa autonom fahrende Autos reicht die Genauigkeit der Positionsbestimmung jedoch nicht aus. Das neu gegründete Unternehmen Sapcorda Services will auf Basis der vorhandenen globalen Navigationssatellitensysteme (GNSS) eine sehr viel genauere Positionsbestimmung in Europa anbieten.

Stellenmarkt
  1. FRITSCH Bakery Technologies GmbH & Co. KG, Markt Einersheim Raum Würzburg
  2. MAGELLAN Rechtsanwälte Säugling und Partner mbB, München

Sapcorda Services ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem der deutsche Technologiekonzern von Bosch, das Systemhaus Geo++, der Schweizer Chiphersteller U-Blox sowie der japanische Mischkonzern Mitsubishi Electric beteiligt sind. Der Unternehmenssitz ist Berlin. Bisher ist wenig über die Dienste des Unternehmens bekannt - Details sollen im Laufe des Jahres folgen.

Autonome Autos halten die Spur

Das Unternehmen will nach eigenen Angaben eine bis auf wenige Zentimeter genaue Positionsbestimmung ermöglichen. Der Dienst ist unter anderem für autonom fahrende Autos gedacht, die damit die Spur halten können. Eine andere Anwendung könnte die Navigation für alle möglichen unbemannten Liefervehikel sein, die damit ihren Bestimmungsort sehr präzise ansteuern können.

Um das zu ermöglichen, wird Sapcorda jedoch keine eigene Satellitenkonstellation aufbauen. Stattdessen sollen die Daten von Galileo und GPS verbessert werden. Das Unternehmen plant dazu Referenzstationen aufzubauen, die Fehler in der Satellitenübertragung erfassen: In der Ionosphäre und der Troposphäre werden die Funksignale der Satelliten reflektiert oder gebrochen, wodurch sich ihre Laufzeit verlängert.

Die Stationen übertragen die Daten an eine zentrale Stelle, wo sie korrigiert werden. Die korrigierten Daten werden dann an die Geräte der Nutzer übertragen. Das soll laut Sapcorda in Echtzeit erfolgen. Die Daten werden in einem offenen Format bereitgestellt und sind nicht an Empfänger-Hardware oder -Systeme gebunden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. mit Gutschein: NBBX570

muhzilla 17. Aug 2017

Das stimmt so leider nicht. Busse z.B. verwenden einen Wegimpulsgenerator, der mit...

Ovaron 16. Aug 2017

Die ersten Navigationssysteme, mit Ausmaßen die es gerade noch erlaubten sie im...

Dwalinn 16. Aug 2017

Das sollten Sie auch um immer aktuell zu sein. Ich verstehe ja das die Karten wichtig...

Dwalinn 16. Aug 2017

Und nun gibt es einen weiteren Spieler mit (potentiell) viel Geld im Rücken. Die Werden...

SlurmMcKenzie 16. Aug 2017

Der Begriff Echtzeit (englisch real-time) charakterisiert den Betrieb...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7T - Fazit

Das Oneplus 7T ist der Nachfolger des Oneplus 7 - und hat einige interessante Hardware-Upgrades bekommen. Im Test von Golem.de schneidet das Smartphone entsprechend gut ab.

Oneplus 7T - Fazit Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /