• IT-Karriere:
  • Services:

Satellitennavigation: Galileo bekommt weiteren Zuwachs

Da waren's plötzlich zwölf: Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat zwei weitere Satelliten für das Satellitennavigationssystem Galileo in den Orbit geschossen.

Artikel veröffentlicht am ,
Start der Sojus-Rakete am 17. Dezember 2015: Ariana transportiert vier Satelliten.
Start der Sojus-Rakete am 17. Dezember 2015: Ariana transportiert vier Satelliten. (Bild: ESA/CNES/ARIANESPACE-Optique Video du CSG, S. Martin, 2015)

Und noch zwei: Die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) hat zwei weitere Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo ins All geschossen. Damit ist jetzt mehr als ein Drittel der Konstellation im All.

Stellenmarkt
  1. arxes-tolina GmbH, Berlin
  2. Landeshauptstadt München, München

Um 8:51 Uhr Ortszeit (12:51 Uhr mitteleuropäischer Zeit, MEZ) hob die russische Sojus-Trägerrakete am Startplatz Kourou im französischen Übersee-Département Französisch-Guayana mit den beiden Satelliten, die die Namen Andriana und Liene tragen, ab. Das teilte die Esa per Twitter mit. Sie sollen laut Esa um 16:35 Uhr MEZ im Orbit ausgesetzt werden.

Esa schießt 2015 sechs Galileo-Satelliten in den Orbit

Andriana und Liene sind die Galileo-Satelliten Nummer elf und zwölf. Die Hälfte davon wurde allein in diesem Jahr in den Orbit geschossen, zwei im März und zwei im September. Allerdings sind nicht alle einsatzbereit. Momentan sollen sieben nutzbare Satelliten zur Verfügung stehen.

Ab dem kommenden Jahr will die Esa neben der Sojus auch die Ariane 5 für den Transport der Galileo-Satelliten einsetzen. In die europäische Trägerrakete passen vier Satelliten. Bis 2018 soll die Konstellation auf 26 Satelliten ausgebaut werden. Voraussichtlich 2020 werden alle 30 Satelliten in der Umlaufbahn sein.

Für einen stabilen Einsatz braucht es mindestens 16 Satelliten

Damit Galileo einsatzbereit ist, reichen 16 bis 18 funktionsfähige Satelliten. Das europäische Satellitennavigationssystem könnte Ende 2016 oder Anfang 2017 zur Verfügung stehen.

Voraussetzung ist allerdings, dass dann auch Geräte mit den entsprechenden Chips auf dem Markt sind. Denn die derzeit vorhandenen GPS-Chips sind nicht mit Galileo kompatibel.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,32€
  2. 11,99€
  3. 2,49€
  4. 20,49€

TheSUNSTAR 18. Dez 2015

Na ja, so viel besser sind dann auch wieder nicht. Am deutlichsten fällt das geringere...

TheSUNSTAR 17. Dez 2015

Veraltet ist das so schnell nicht, aber wenn die volle Satellitenkonstellation im Orbit...


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

    •  /