Abo
  • IT-Karriere:

Satellitennavigation: Esa schießt zwei neue Galileo-Satelliten ins All

Galileo hat Zuwachs bekommen: Die Esa hat zwei neue Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem in die Erdumlaufbahn gebracht. Dieses Mal verlief alles reibungslos.

Artikel veröffentlicht am ,
Galileo-Satellit: Trägerrakete Ariane übernimmt
Galileo-Satellit: Trägerrakete Ariane übernimmt (Bild: P. Carril/Esa)

Zwei neue Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem: Die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) hat den neunten und zehnten Satelliten für Galileo ins All gebracht.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, Berlin
  2. CodeCamp:N GmbH, Nürnberg

Am 11. September um 4:08 Uhr unserer Zeit (10. September 23:08 Uhr Ortszeit) startete eine Sojus-Rakete mit den Satelliten Alba und Oriana vom Startplatz Kourou im französischen Übersee-Département Französisch-Guayana. Dieses Mal verlief der Flug reibungslos und die Satelliten wurden 3 Stunden und 48 Minuten nach dem Start in einer Höhe von 23.500 Kilometern ausgesetzt.

Satelliten wurden falsch ausgesetzt

Im vergangenen Jahr hatte die russische Sojus-Trägerrakete zwei Satelliten wegen eingefrorener Treibstoffleitungen auf einer falschen Umlaufbahn ausgesetzt. Sie umkreisen die Erde jetzt auf einer elliptischen statt auf einer Kreisbahn.

Galileo ist das europäische Pendant zum US-Satellitennavigationssystem GPS. Die Galileo-Konstellation soll aus 30 Satelliten bestehen, die in etwa 24.000 Kilometern Höhe um die Erde kreisen. Davon sollen 27 aktiv sein und drei als Ersatz dienen. Jetzt sind zehn Galileo-Satelliten im Orbit. Zwei weitere sollen noch in diesem Jahr folgen.

Ariane bringt Galileo-Satelliten in den Orbit

Ab dem kommenden Jahr wird der Aufbau der Galileo-Konstellation schneller gehen: Dann wird die europäische Ariane-5-Trägerrakete die Satelliten ins All bringen. Sie wurde modifiziert, so dass sie vier Satelliten transportieren kann. 2019 sollen alle Satelliten in der Umlaufbahn sein.

Galileo sollte seit 2008 im Einsatz sein. Wegen diverser Querelen, finanzieller Schwierigkeiten und politischen Drucks aus den USA verzögerte sich das Projekt jedoch. Ein Streit zwischen den Eignern des Satellitenkonsortiums European Satellite Navigation Industries (ESN) hätte Ende 2007 beinahe das Aus für Galileo bedeutet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 4K-Filme im Steelbook und Amiibo-Figuren)
  2. ab 99,00€
  3. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)
  4. 169,00€

Ovaron 12. Sep 2015

Du redest wirr. Weder gibt es in Rußland eine Verpflichtung, ein Smartphone nur mit...

Ovaron 12. Sep 2015

Haben sie nicht - deswegen ja politischer Druck.

NaiZyy 11. Sep 2015

http://anti-globe.boards.net/


Folgen Sie uns
       


Escape Room in VR ausprobiert

Wir haben uns das Spiel Huxley von Exit VR näher angesehen.

Escape Room in VR ausprobiert Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /