Satellitenkonstellationen: Iod statt Xenon ist eine kleine Raumfahrtrevolution

Ionentriebwerke mit Iod sollen keine Leistungsrekorde aufstellen, sondern eine einfache und günstige Lösung für Satellitenkonstellationen wie Starlink sein.

Artikel von veröffentlicht am
Ein Prototyp des Ionentriebwerks von Thrustme beim Betrieb in der Vakuumkammer
Ein Prototyp des Ionentriebwerks von Thrustme beim Betrieb in der Vakuumkammer (Bild: Thrustme)

Seit die ersten kleinen Cubesats gebaut wurden, gab es ein Problem: den Antrieb. Konventionelle Raketentriebwerke sind zu groß für Satelliten, die ursprünglich nur aus Würfeln mit 10 Zentimeter Kantenlänge bestanden. Die französische Firma Thrustme hat das mit ihren NPT30-I2 Ionentriebwerken geändert, die das gesamte Antriebssystem mit Treibstofftank in so einen Würfel integrieren. Es ist das erste Ionentriebwerk, das festes Iod statt Xenon- oder Kryptongas als Treibstoff benutzt und als Prototyp im Erdorbit demonstrierte wurde.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Azure DevOps: Die Entwicklerplattform, die es richtig macht
Azure DevOps: Die Entwicklerplattform, die es richtig macht

Azure DevOps ist eine mächtige und ständig wachsende Plattform. Ich bin Fan - und zwar aus guten Gründen.
Ein IMHO von Rene Koch


Arbeit im Support: Von der Kunst, Menschen und Technik zu jonglieren
Arbeit im Support: Von der Kunst, Menschen und Technik zu jonglieren

Geht nicht, gibt's oft - und dann klingelt das Telefon beim Support. Das Spektrum der Probleme ist gewaltig und die Ansprüche an einen guten Support auch. Ein Leitfaden für (angehende) Supportmitarbeiter.
Ein Ratgebertext von Lutz Olav Däumling


Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher
Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher

"Hello Fiber bringt Glasfaser in deine Gemeinde", lautete der Werbespruch von Liberty. Kann man kleineren FTTH-Anbietern nach der Pleite noch trauen?
Von Achim Sawall


    •  /