Satellitenkonstellationen: Iod statt Xenon ist eine kleine Raumfahrtrevolution

Ionentriebwerke mit Iod sollen keine Leistungsrekorde aufstellen, sondern eine einfache und günstige Lösung für Satellitenkonstellationen wie Starlink sein.

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Ein Prototyp des Ionentriebwerks von Thrustme beim Betrieb in der Vakuumkammer
Ein Prototyp des Ionentriebwerks von Thrustme beim Betrieb in der Vakuumkammer (Bild: Thrustme)

Seit die ersten kleinen Cubesats gebaut wurden, gab es ein Problem: den Antrieb. Konventionelle Raketentriebwerke sind zu groß für Satelliten, die ursprünglich nur aus Würfeln mit 10 Zentimeter Kantenlänge bestanden. Die französische Firma Thrustme hat das mit ihren NPT30-I2 Ionentriebwerken geändert, die das gesamte Antriebssystem mit Treibstofftank in so einen Würfel integrieren. Es ist das erste Ionentriebwerk, das festes Iod statt Xenon- oder Kryptongas als Treibstoff benutzt und als Prototyp im Erdorbit demonstrierte wurde.


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