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Satelliteninternet: Starlink sperrt Nutzer aus

Starlink hat zahlreichen Kunden das Konto zurückgesetzt – nur funktioniert die Passwort-Recovery-Funktion nicht. Betroffen sind viele Neukunden.
/ Tobias Költzsch
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Eine Starlink-Antenne im Einsatz (Bild: PABLO COZZAGLIO/AFP via Getty Images)
Eine Starlink-Antenne im Einsatz Bild: PABLO COZZAGLIO/AFP via Getty Images

Kunden von Starlink berichten aktuell von einer verwirrenden Situation: Zahlreiche Nutzer haben eine E-Mail von Elon Musks Satelliteninternetdienst erhalten, in denen ihnen mitgeteilt wird, dass ihr Konto zurückgesetzt wurde. Alle bestehenden Bestellungen und Zahlungen seien ebenfalls zurückgesetzt worden und würden erstattet.

Wie aus Unterhaltungen von Betroffenen auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht, haben viele Neukunden diese Nachricht bekommen. Darunter sind auch Nutzer, die ihre Starlink-Antenne bereits erhalten und in Betrieb gesetzt haben – die Ankündigung, dass die Bestellungen annulliert wurden, ergibt in ihrem Fall also wenig Sinn. Sie können die Internetverbindung weiterhin nutzen.

Problematisch für Betroffene ist, dass sie sich – anders als in der E-Mail angegeben – nicht in ihr Konto einloggen können, um wenigstens nachzuschauen, was das Problem sein könnte. Wie Nutzer berichten, können sie ihre Passwörter nicht zurücksetzen. Stattdessen bekommen sie eine Fehlermeldung, dass ein Konto mit der E-Mail-Adresse nicht gefunden wurde.

Möglicherweise Maßnahme gegen Kreditkartenbetrug

Ein Nutzer auf Reddit vermutet, dass Starlink etwas zu forsch gegen möglichen Kreditkartenbetrug vorgegangen ist und vorsichtshalber Konten zurückgesetzt und Bestellungen storniert hat. Das würde allerdings nicht logisch erklären, warum auch Nutzer, die den Dienst bereits in Betrieb genommen haben, von dem Problem betroffen sind.

Betroffene Nutzer sind ratlos, wie sie das Problem lösen sollen. Ein Support-Ticket bei Starlink können sie nicht eröffnen, da sie sich nicht in ihr Konto einloggen können – was die Voraussetzung ist. Einen telefonischen Kundenservice hat Starlink nicht: Wie Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) festgestellt hat, gehört die bei Google angegebene Telefonnummer zu Subaru Starlink, dem Infotainment-System des japanischen Automobilherstellers.

Offenbar scheint die Chance, einer Lösung näherzukommen, am größten zu sein, eine E-Mail an starlinkresolutions@spacex.com zu schreiben, am besten mit dem Hinweis in der Betreffzeile, dass es sich um eine Beschwerde handelt.


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