Starlink-Netzwerk über Deutschland früher als erwartet aufgespannt

Das Paket kam wie bei anderen Starlink-Betatestern in Deutschland per DHL Express aus Los Angeles. Unser Leser berichtet: "Bestellt habe ich direkt zu Registrierungsbeginn in Deutschland am 19. Februar 2021. In der Bestätigungsmail hieß es da noch: 'Starlink will begin offering service in your area beginning mid to late 2021.' Umso überraschter war ich, als es am 10. März hieß 'Your Starlink kit is ready!'"

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Ganz so schnell ging es dann leider doch nicht, da Starlinks Bezahlfunktion noch nicht im Einklang mit den deutschen Sicherheits-Standard 2-Faktor-Authentifizierung bei Kreditkartenzahlungen war. Die 459 Euro Restbetrag - 99 Euro waren direkt bei Bestellung fällig - konnten deshalb nicht abgebucht werden. Auch über den Make-a-Payment-Button im Starlink-Konto sei "nichts zu machen" gewesen. Schließlich löste Starlink das Problem.

Am 18. März wurde dann tatsächlich das Kit verschickt. Nach kurzem Transport und vier Tagen im Zoll kam es am 24. März an.

Anders als Nutzer aus den USA berichteten, dauerte dass Einbuchen und Kalibieren hier nicht über eine Stunde. "Da das Kit bereits fertig verkabelt ankommt, muss man nur den Netzstecker einstecken und die Schüssel mit freier Sicht in den Himmel aufstellen. Das Einbuchen beziehungsweise die Suche nach Satelliten hat bei mir circa 20 Minuten gedauert, im Setup-Guide stehen circa 15 Minuten."

Starlink kommt mit WLAN-Router

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Ein WLAN-Router gehört zum Paket, muss aber nach der ersten Einrichtung nicht verwendet werden. Man kann auch eigene Geräte direkt per Ethernet an das Modem/Netzteil anschließen. Dann hat man allerdings keinen Zugriff mehr auf die Verbindungsstatistik. Der mitgelieferte Router hat eine weitere Ethernet-Buchse zum Anschluss anderer Geräte. Es gibt aber keine Oberfläche und außer der SSID und dem zugehörigen Passwort lässt sich nichts einstellen. Und auch diese Einstellung war nur durch Reset möglich. Hier soll es noch Verbesserungen geben.

Tester berichten laut Business Insider von Problemen beim Streamen von Netflix, Amazon Video oder ähnlichen Diensten mit Starlink. "Nachdem das WLAN umgestellt war, lief alles wie gewohnt. Nur dass am Anfang des Streams in der Regel keine Kompressions-Artefakte mehr zu sehen sind", sagte der Golem.de-Leser.

Abbrüche wegen Systemaufbau dauern nur Sekunden

"Wir hatten es bisher zweimal, dass beim Streamen kurz das Bild eingefroren ist. Laut App haben wir pro Tag zwischen 2 und 15 Minuten keine Verbindung wegen 'Beta Downtime', also gewollter Unterbrechungen in Folge des Systemaufbaus. Die Abbrüche dauern aber jeweils nur wenige Sekunden", erklärte er.

Dass das Set verkabelt ausgeliefert wird, ergibt laut den Testerfahrungen "wenig Sinn, da das Kabel ja irgendwie in das Haus muss. Da es aber nur ein Kabel ist und sowohl Schüssel als auch Router über PoE versorgt werden, stört die Hardware mich nicht weiter. Von der Schüssel geht ein 30-m-Netzwerkkabel ins Netzteil und von dort eines zum Router. Einen Stromanschluss benötigt nur das Netzteil." Die Schüssel wurde mit einer separat im Starlink-Shop erhältlichen Montageplatte an den Balkon geschraubt. Sie passte zufällig genau hinter einen bereits installieren Sichtschutz, der zudem den benötigten Himmelsbereich nicht verdeckt.

In der Beta-Phase ist die Satellitenverbindung nur an der in der Bestellung angegebenen Adresse möglich, was sich später vielleicht ändern wird. Doch unser Leser will die Starlink-Anlage behalten und hat das Kabel bereits in der Hauswand verklebt.

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 So gut ist das SpaceX-Internet: Golem.de-Leser nimmt Starlink in Betrieb
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norinofu 28. Jun 2021

Es geht sicher nicht drum, dass was auf der Schüssel festfriert, dazu stehen die Dinger...

senf.dazu 25. Apr 2021

Ja ich nehme an das die Satelliten gleichmäßig verteilt sein müssen (oder es am Ende...

Phonehoppy 22. Apr 2021

... wenn deren Einwohner nun irgendwo Starlink-Antennen installieren, um an ungefiltertes...

treysis 19. Apr 2021

Wieso? Vielleicht übernimmt Starlink die Verzollung? Muss dann auf die Monatsgebühr auch...

treysis 19. Apr 2021

Du meinst RFC 1918 (hat 1597 im Jahre 1996 abgelöst) ^^ Ah ok, so genau hatte ich mir...



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