Satelliteninternet: Starlink bekommt Frequenzen zugeteilt

Die Bundesnetzagentur teilt Starlink als erster Satelliten-Megakonstellation Frequenzen zu.

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Satelliten von Starlink (Symbolbild): störungsfreier Betrieb mit anderen Anwendungen
Satelliten von Starlink (Symbolbild): störungsfreier Betrieb mit anderen Anwendungen (Bild: Starlink)

Das Satelliteninternet kann kommen: Die Bundesnetzagentur hat dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX Frequenzen für Starlink zugeteilt. Die Nutzung ist jedoch erst einmal zeitlich begrenzt.

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Die Starlink-Satelliten werden unter anderem laut einem Dokument der Bundesnetzagentur den Bereich zwischen 14,0 und 14,5 Gigahertz nutzen. Einzelheiten veröffentlicht die Agentur in ihrem Amtsblatt, Ausgabe 24 aus dem Jahr 2020, die am 23. Dezember erscheint und dann auch im Internet abrufbar sein wird.

Die Zuteilung ist befristet

Die Frequenzzuteilung enthalte Regelungen, die einen störungsfreien Betrieb mit anderen Anwendungen im gleichen und benachbarten Frequenzbereich sicherstellten, teilte die Bundesnetzagentur mit. Dazu gehörten Richtfunk, Radioastronomie und geostationäre Satellitenanwendungen. Weil das Starlink-Angebot etwas Neues sei, erfolge die Frequenzzuteilung zunächst auf ein Jahr befristet, für den Fall, dass Anpassungen erforderlich seien.

"Wir haben die frequenzrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit in Deutschland breitbandiges Internet über Satellit angeboten werden kann,", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Nach Angaben der Bundesbehörde ist es die erste Frequenzzuteilung für eine Satelliten-Megakonstellation.

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Starlink ist eine Satellitenkonstellation, über die schnelles Internet überall auf der Erde verfügbar werden soll. Aktuell besteht die Konstellation aus knapp 1.000 Satelliten. In der vollständigen Ausbaustufe sollen es 12.000 Satelliten sein.

In den USA läuft ein Betatest

In den USA läuft seit Ende Oktober ein Betatest. Die Datenraten liegen nach Angaben einiger Teilnehmer zwischen 50 und 150 MBit/s bei einer Latenz zwischen 20 und 40 Millisekunden. Im Sommer kommenden Jahres will SpaceX die Leistung durch Software-Aktualisierungen, mehr Satelliten und den Ausbau der Bodenstationen steigern. Möglich sein sollen Datenraten bis zu 1 GBit/s.

Die beste Abdeckung besteht derzeit zwischen dem 45. und 55. Grad nördlicher Breite. Das entspricht in Europa in etwa dem Bereich zwischen Mailand im Süden und Kopenhagen im Norden. Deutschland ist damit gut abgedeckt. Der Dienst soll hierzulande bald starten, sagte kürzlich ein SpaceX-Manager dem Magazin Wirtschaftswoche.

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