Satelliteninternet: SpaceX will Starlink für Fahrzeuge und Flugzeuge bringen

Für den mobilen Einsatz entwickelt SpaceX eine wetterbeständige Satellitenschüssel. Starlink soll so auf mobile Plattformen gebracht werden.

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Größere Versionen der Starlink-Schüsseln sollen bald auf Achse gehen.
Größere Versionen der Starlink-Schüsseln sollen bald auf Achse gehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Starlink für Heimanwender ist nicht der einzige Markt, auf den SpaceX mit dem planetenumspannenden Satellitennetzwerk vorstoßen will. Offenbar plant der Konzern auch mobile Bodenstationen für Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe. Die neuen Satellitenschüsseln - genannt Earth Station in Motion (ESIM) - müssen wesentlich höhere und niedrigere Temperaturen aushalten als bisher.

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Bisherige Heimantennen sind für extremere Bedingungen nicht geeignet und schalten sich teils schon bei 50 Grad Celsius aus, was laut dem Magazin Ars Technica bereits zu Fehlfunktionen und Ausfällen im Betrieb geführt hat.

Die neuen Terminals werden für Pkw und kleinere Fahrzeuge wohl zu groß sein. "Wir verbinden keine Tesla-Fahrzeuge mit Starlink, weil unser Terminal dafür viel zu groß ist", schreibt SpaceX-Chef Elon Musk auf Twitter. Stattdessen werden größere Fahrzeuge wie Trucks, Lastwagen und Wohnmobile damit ausgestattet. Das System soll mit allen Starlink-Satelliten über einem Höhenwinkel von 25 Grad in Verbindung treten können.

Die ESIM sollen über das in den USA durch die FCC geregelte 12-GHz-Frequenzband funken. Es müssen also noch Genehmigungen bei der Behörde eingeholt werden. Generell will SpaceX hier mit einer höheren Verstärkung, aber niedrigeren Sendeleistung arbeiten.

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Die maximal erreichbare Signalstärke sollte dadurch im Vergleich zu stationären Starlink-Terminals in etwa gleich bleiben. Allerdings könnte es zu instabileren Verbindungen kommen. Das liegt auch daran, dass sich das Satelliteninternet ein Medium (den Äther) mit anderen Diensten wie Satelliten-TV teilen muss.

Das ESIM-Projekt wird, wie Starlink für Endkunden zuvor, zunächst in den USA getestet und ausgebaut. Es ist unklar, ob und wann das System in andere Regionen der Welt expandiert. Je nach gesetzlichen Hürden für die Nutzung des Frequenzspektrums kann das mehr oder weniger lange dauern.

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