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Satelliteninternet: SpaceX schießt 60 weitere Starlink-Satelliten ins All

Einer davon hat einen Sonnenschirm, der verhindern soll, dass die Satelliten Teleskope auf der Erde stören.

Artikel veröffentlicht am ,
Falcon-9-Rakete kurz vor dem Start: Raketenstufe landete auf dem Drohnenschiff.
Falcon-9-Rakete kurz vor dem Start: Raketenstufe landete auf dem Drohnenschiff. (Bild: SpaceX/Screenshot: Golem.de)

Da waren es 480: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat die nächste Tranche an Satelliten für die Starlink-Konstellation in den Orbit geschossen. Einer der Satelliten ist mit einem Sonnenschirm ausgestattet.

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Die Falcon-9-Rakete war am Mittwoch um 21.25 Uhr Ortszeit (Donnerstag um 3.25 Uhr unserer Zeit) vom Startplatz Cape Canaveral mit 60 Starlink-Satelliten an Bord abgehoben und hatte die Satelliten planmäßig ausgesetzt. Die erste Stufe der Falcon 9 kehrte anschließend kontrolliert zur Erde zurück und landete auf dem unbemannten Schiff "Of course I still love you" im Atlantik. Es ist die erste Stufe, die fünf Mal startete und anschließend wieder landete.

Mit Starlink baut SpaceX eine Satellitenkonstellation, die schnelles Internet überall auf der Erde verfügbar machen soll. In der vollständigen Ausbaustufe soll diese aus 12.000 Satelliten bestehen. Kürzlich stellte SpaceX bei der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) einen Antrag, um 30.000 weitere Satelliten in die Erdumlaufbahn zu schießen.

Experten sehen diese Megakonstellationen skeptisch. Sie befürchten eine Verschärfung des Problems mit Weltraummüll. Zudem wird kritisiert, dass die Satelliten das Bild des Nachthimmels verändern. Satelliten, die das Sonnenlicht reflektieren, stören die Sensoren der Teleskope auf der Erde und erschweren so die astronomische Himmelsbeobachtung.

Dieses Problems hat sich SpaceX angenommen: Einer der Satelliten ist mit einer Einrichtung ausgestattet, die verhindern soll, dass die Unterseite des Satelliten Sonnenlicht zur Erde reflektiert. Das System besteht aus einem schwarzen Schaum, der durchlässig für die Radiowellen der Antennen auf der Unterseite ist. Damit ausgestattete Satelliten sollen mit dem bloßen Auge nicht mehr sichtbar sein.

Bei einem früheren Versuch, die Helligkeit der Satelliten zu verringern, hatte SpaceX diese mit schwarzer Farbe überzogen. So konnte die Reflektivität um etwa 55 Prozent gesenkt werden. Das reichte aber nicht aus, um die Teleskope nicht mehr zu stören. Zudem führte das zu Hitzeproblemen im Flugkörper. Diese sollten mit dem Sonnenschirm nicht mehr auftreten: Der ist nicht direkt mit dem Satelliten verbunden und leitet die Wärme nicht an ihn ab.

Für SpaceX war es der zweite erfolgreiche Start innerhalb weniger Tage: Am 30. Mai flog SpaceX als erstes privates Raumfahrtunternehmen bemannt zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS).

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muhzilla 05. Jun 2020 / Themenstart

Anhand deiner Aussagen, in denen du das als Banalität abtust, finde ich das wenig glaubhaft.

M.P. 05. Jun 2020 / Themenstart

Immerhin kommt "bemannt" von "Mannschaft" und da schreibt man "DIE Mannschaft" ;-)

tKahner 04. Jun 2020 / Themenstart

Nach Ursprung und daher auch im Sinne des Namens spielt das keine Rolle. Viele...

gomos 04. Jun 2020 / Themenstart

Inwiefern sind die Bandbreiten beachtlich? Ich habe gelesen 20 Gbps pro Satellit. Das...

M.P. 04. Jun 2020 / Themenstart

Bei einem Treibstoffverbrauch von 1.452 kg pro Sekunde, und ca 250 Tonnen Treibstoff in...

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