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Satelliteninternet: SpaceX hat nur Kontakt zu 57 von 60 Starlink-Satelliten

Ende Mai hat SpaceX die ersten 60 Satelliten für seine Satelliteninternet-Konstellation Starlink ins All geschossen. Den meisten Satelliten geht es gut, 45 sind in ihrem endgültigen Orbit. Allerdings hat das Raumfahrtunternehmen drei Ausfälle zu verzeichnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kommunikationssatellit im All (Symbolbild): SpaceX will Weltraummüll vermeiden.
Kommunikationssatellit im All (Symbolbild): SpaceX will Weltraummüll vermeiden. (Bild: Esa)

57 von 60: Gut einen Monat nach dem Start der Kommunikationssatelliten des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist ein Großteil der Satelliten einsatzfähig. Lediglich zu Dreien gibt es keine Verbindung mehr. Sie sollen in absehbarer Zeit verglühen.

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57 Satelliten kommunizierten mit den Bodenstationen, heißt es in einer Mitteilung von SpaceX. 45 seien bereits in ihrem Orbit in 550 Kilometern Höhe, fünf seien kurz davor, ihren Orbit zu erreichen. Fünf weitere Satelliten seien gestoppt worden, um einige Anpassungen vorzunehmen. Zwei Satelliten will SpaceX absichtlich absteigen lassen, um ihren Wiedereintritt und ihre Zerstörung zu demonstrieren.

Zu den verbleibenden drei Satelliten hatte anfangs Kontakt bestanden, der dann jedoch abgebrochen ist. Sie würden passiv absteigen, in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen. Bei den beiden anderen wurde der Abstieg mit Hilfe der Triebwerke eingeleitet. Wegen ihre Designs und ihrer geringen Höhe würden alle fünf Satelliten vollständig zerstört. SpaceX habe sich zur Vermeidung von Weltraummüll verpflichtet.

Am 23. Mai hatte SpaceX 60 Satelliten in den Orbit geschossen - es waren die ersten der Konstellation Starlink, die bis auf knapp 12.000 ausgebaut werden soll. Die Satelliten sollen in drei verschiedenen Orbits um die Erde kreisen und schnellen Internetempfang auf der ganzen Welt ermöglichen.

Wegen der niedrigen Orbits sollen defekte Satelliten innerhalb von fünf Jahren abstürzen. Dennoch befürchten Experten durch Megakonstellationen wie Starlink von SpaceX oder der von Oneweb eine Verschärfung des Weltraummüllproblems. Zudem wird kritisiert, dass die Satelliten das Bild des Nachthimmels veränderten.

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ianmcmill 30. Jun 2019

Da warte ich lieber auf den Bild-Artikel. "Satellitenschauer löscht zahlreiche...

thinksimple 30. Jun 2019

Wohl war. Besonders die Lichtverschmutzung. In Städten muss ja immer alles hell...

Ulk 30. Jun 2019

Um in einen höheren Orbit zu kommen braucht man eine höhere Geschwindigkeit. Im Prinzip...


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