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Satelliteninternet: Apple holt sich Satellitenexperten von Alphabet

Greift Apple nach den Sternen? Der Hardwarekonzern hat zwei Mitarbeiter von Alphabet abgeworben, die sich sehr gut mit Satelliten auskennen.
/ Werner Pluta
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Kommunikationssatelliten im All (Symbolbild) (Bild: Esa)
Kommunikationssatelliten im All (Symbolbild) Bild: Esa

Will Apple eine Satellitenkonstellation aufbauen? Der Konzern hat zwei wichtige Mitarbeiter aus Alphabets Satellitenabteilung abgeworben. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Quellen mit Insider-Wissen.

Einer der beiden ist John Fenwick, der bei Alphabet den Betrieb der Satelliten leitete, der andere Michael Trela, Leiter der Satellitentechnik. Sie sind Greg Duffy unterstellt, dem Gründer des Kameraherstellers Dropcam, der seit Anfang des Jahres bei Apple arbeitet . Zuvor hatte Duffy sein Unternehmen an Alphabet verkauft .

Die Experten waren bei Skybox Imaging

Fenwick war einer der Gründer von Skybox Imaging, einem Betreiber von Erdbeobachtungssatelliten , Trela einer der ersten Mitarbeiter. Alphabet hatte Skybox Imaging 2014 übernommen . Anfang des Jahres hat Alphabet das inzwischen in Terra Bella umbenannte Unternehmen wieder verkauft .

Die Frage ist, wozu Apple Experten benötigt, die sich mit dem Betrieb und der Technik von Satelliten auskennen. Es gibt mehrere Unternehmen, die große Satellitenkonstellationen aufbauen wollen. Dazu gehören Samsung , One Web , SpaceX sowie Boeing(öffnet im neuen Fenster) . Apple soll an letztgenanntem Projekt beteiligt sein.

Alphabet und Facebook haben Satellitenpläne aufgegeben

Alphabet und Facebook hatten eigene Konstellationen mit Satelliten erwogen, die Daten aus dem All übertragen sollten. Beide Unternehmen gaben die Pläne aber aus Kostengründen wieder auf und entschieden sich für Ballons oder Solardrohnen als fliegende Kommunikationsstationen.

Raumfahrtexperten halten Pläne, Konstellationen aus mehr als 1.000 Satelliten aufzubauen, für problematisch : Die Megakonstellationen könnten deutlich zum Anwachsen des Weltraumschrotts führen. Die Teile in der Erdumlaufbahn bedrohen heute schon die Internationale Raumstation und Satelliten.


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