Satelliten-TV: Eutelsat 9B bringt mehr HD-TV-Kapazität für Deutschland

Durch Eutelsat 9B wird sich die Zahl der Transponder auf 47 erhöhen. Der neue Satellit sei für die Versorgung mit TV-Programmen in SD- und HD-Qualität für Deutschland wichtig und trägt etwas Besonderes mit sich.

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Der neue Satellit
Der neue Satellit (Bild: Eutelsat)

Der Satellit Eutelsat 9B ist in dieser Woche auf seiner Position 9° Ost in Vollbetrieb gegangen. Das gab der französische Satellitennetzbetreiber bekannt. Der Satellit übernimmt rund 350 TV-Programme vom Satelliten Eutelsat 9A, die vom Eutelsat-Kontrollzentrum transferiert wurden.

Der neue Satellit sei für die Versorgung der Kabel- und IP-Netze mit TV-Programmen in SD- und HD-Qualität der deutschsprachigen TV-Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz wichtig, erklärte Eutelsat.

Durch Eutelsat 9B wird sich die Zahl der auf dieser Position verfügbaren physikalischen Transponder auf 47 mit einer Leistung von je 36 Hz erhöhen. Der Satellit ersetzt auf 9° Ost den Satelliten Eutelsat 9A, der auf einer anderen Position neue Aufgaben übernimmt.

Besondere Nutzlast an Bord

Eutelsat 9B trägt zudem erstmals die erste Nutzlast für das European Data Relay System (EDRS) an Bord, das durch die Esa und Airbus Defence and Space realisiert wird. Die rund 50 kg schwere Relaisstation EDRS-A soll als Datenübermittler mit einer Übertragungsrate von 1,8 GBit/s dienen.

Die Relaisstation wird mit Lasertechnik die Daten von Satelliten, der Internationalen Raumstation oder Drohnen einsammeln und beinahe in Echtzeit zur Erde übertragen. In seiner vollständigen Konfiguration soll EDRS pro Tag mehr als 50 TByte an Daten aus der Umlaufbahn zur Erde weiterleiten können. "Die derzeit noch bestehenden Zeitverzögerungen, die einen sofortigen Zugriff auf Satellitendaten unmöglich machen, werden damit der Vergangenheit angehören, ebenso wie die Abhängigkeit Europas von Bodenstationen in anderen Ländern", erläuterte die Esa beim Start Ende Januar 2016.

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