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Wer kooperiert mit wem?

Wyler scheint indes mehrfach aktiv zu sein: Im November vergangenen Jahres hatte die US-Tageszeitung Wall Street Journal berichtet, Wylers Unternehmen Worldvu verhandele mit dem US-Raumfahrtunternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) über den Aufbau der Konstellation.

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Im Januar 2015 heißt Worldvu plötzlich Oneweb - und statt SpaceX ist Konkurrent Virgin Galactic im Spiel. Virgin soll aber nicht nur den Transport der Satelliten durchführen, das Unternehmen des britischen Geschäftsmannes Richard Branson ist auch finanziell an Oneweb beteiligt: Virgin ist zusammen mit dem US-Hardwarehersteller Qualcomm Hauptinvestor an Oneweb.

Erst Google, dann SpaceX

Schon zuvor war Wyler in dem Geschäftsfeld tätig: Bevor er mit Musk anbandelte, hatte er das Satellitenunternehmen O3b Networks geleitet, das Internet per Satellit im Bereich nördlich und südlich des Äquators anbieten wollte. Die ersten Satelliten starteten mit einigen Jahren Verspätung im Jahr 2013. Dann verließ Wyler O3b und ging Ende 2013 zu Google - als Leiter eines Projekts für Satelliteninternet. Google hatte zuvor schon die Aktivitäten von O3b zumindest teilweise finanziert.

Lange hielt Wyler es bei dem kalifornischen Internetkonzern nicht aus. Im Sommer 2014 startete er sein eigenes Projekt - erst mit Musk als Partner, dann mit Branson. Entzweit haben sich Musk und Wyler offensichtlich über die Technik: Es gebe "eine grundlegende Meinungsverschiedenheit über die Architektur", sagte Musk dem US-Wirtschaftsmagazin Businessweek. Die Satelliten, die er ins All zu schießen gedenke, seien "um eine Größenordnung ausgereifter" als die von Wyler. SpaceX wollte unsere Anfrage zu dem Satellitenprojekt nicht beantworten.

Satelliten sollen per Laser kommunizieren

So sollen die Satelliten von SpaceX untereinander mit Laser statt per Funk kommunizieren, wie das Wall Street Journal von einem Informanten aus dem SpaceX-Umfeld erfahren hat. Außerdem will Musk sein Satellitennetz weiter ins Sonnensystem ausbauen: bis zum Mars. Es sei wichtig, dass es dort ebenfalls ein Kommunikationsnetz gebe, sagte er Businessweek.

Musk plant, in etwa zehn Jahren eine SpaceX-Mission zum Mars zu schicken und den Planeten zu besiedeln. Beides will er mit den Einnahmen aus dem Geschäft mit dem Satelliteninternet finanzieren.

Musk kuschelt mit Google

Mehr Komplexität bedeutet auch, dass Musks Projekt teurer wird als das von Oneweb. Musk selbst schätzt seine Kosten auf 10 Milliarden US-Dollar. Aber es sind auch ein paar Satelliten mehr. Von gut 700 ist die Rede. Musk hat sich einen neuen Partner gesucht: Google.

Zusammen mit dem Investmentunternehmen Fidelity investiert Google rund eine Milliarde US-Dollar in SpaceX. Die Kalifornier sehen in der Partnerschaft mit SpaceX offensichtlich die Möglichkeit, die Pläne für eine eigene Satellitenkonstellation in die Realität umzusetzen.

 Satelliten: Das Internet hebt abGoogle lässt Drohnen und Ballons steigen 
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freddypad 10. Feb 2015

Klar, wer kein Essen oder sauberes Wasser hat, der hat natürlich das Equipment und die...

yeti 09. Feb 2015

Vor 2 Wochen war ich in Österreich zum Skifahren. Bei Nebel und Schneetreiben war bei...

Komischer_Phreak 02. Feb 2015

Ist letztlich irrelevant, da der Aufwand dafür gering ist. Wäre die Erde perfekt...

Sebbi 31. Jan 2015

Iridium und GPS haben keine Richtantennen und empfangen trotzdem den - wenn auch viel...

M.P. 31. Jan 2015

Das scheint ein gewisses Problem zu sein: http://www.satellitetoday.com/regional/north...


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