Satelliten: China beschwert sich bei der Uno über SpaceX

Zwei Mal in diesem Jahr sind Starlink-Satelliten von SpaceX der Raumstation Tianhe nahegekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die chinesische Raumstation Tianhe: Das erste Modul wurde im April 2021 ins All geschossen.
Die chinesische Raumstation Tianhe: Das erste Modul wurde im April 2021 ins All geschossen. (Bild: Shujianyang/Wikipedia/CC-BY-SA 4.0)

Weil Satelliten der Starlink-Konstellation der chinesischen Raumstation zu nahe gekommen sind, musste diese ausweichen. Das sei in diesem Jahr zwei Mal vorgekommen, berichtete die chinesische Regierung. Sie reichte bei der Raumfahrtorganisation der Vereinten Nationen eine Beschwerde ein.

Im Juli und im Oktober habe die Raumstation Tianhe Ausweichmanöver einleiten müssen, heißt es in dem Dokument, das die chinesische Regierung beim Ausschuss für die friedliche Nutzung des Weltraums (Committee on the Peaceful Uses of Outer Space, Copuos) vorlegte. Das Dokument hatte ein chinesischer Journalist auf Twitter veröffentlicht.

Berichtet allen von den Zwischenfällen!

Die chinesische Regierung bitte den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Informationen über die Zwischenfälle an alle Staaten weiterzuleiten, die den Weltraumvertrag ratifiziert haben, heißt es in dem Schreiben. Die Staaten trügen die Verantwortung für die nationalen Aktivitäten im Weltraum, unabhängig davon, ob diese von staatlichen oder von nichtstaatlichen Einrichtungen durchgeführt würden.

Das erste Modul von Tianhe war im April dieses Jahres ins All geschossen worden. Zwei Monate später flog die erste Besatzung zu der chinesischen Raumstation.

Starlink ist eine Konstellation des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX. Sie besteht aktuell aus rund 1.600 Satelliten, die schnellen Internetempfang ermöglichen. Weitere solcher Megakonstellationen für Satelliteninternetdienste sollen folgen.

Experten sehen diese kritisch und befürchten, dass dadurch die Gefahr von Kollisionen mit den Satelliten steige und infolgedessen sich das Problem mit Weltraummüll verschärfen werde. Auch die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) muss immer mal wieder bei Kollisionsgefahr ihre Position ändern.

Allerdings ist China selbst nicht unschuldig an der Situation: 2007 schoss das chinesische Militär einen ausgedienten Wettersatelliten in knapp 800 km Höhe ab. Nach diesem Test einer Anti-Satelliten-Rakete stieg die Zahl von Trümmerteilen im Orbit immens an. Die ISS musste diesen schon mehrfach ausweichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Mafjol 29. Jan 2022

Doch, es geht um Starlink

Fwk 31. Dez 2021

Tja das sind halt die typischen hater die keinen Plan haben aber immer den Mund aufreißen

Hotohori 29. Dez 2021

Weil hier geht es um einer von tausenden unbemannten Satelliten vs. eine einzelne...

Hotohori 29. Dez 2021

Beschäftige dich mal mit StarLink, dann merkst du schnell, dass das Unsinn ist. Natürlich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Entwickler
ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen

Google hat ChatGPT mit Fragen aus seinem Entwickler-Bewerbungsgespräch gefüttert. Die KI könne demnach eine Einsteigerposition erhalten.

Entwickler: ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen
Artikel
  1. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  2. Windkraft-Ausbauplan: Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag
    Windkraft-Ausbauplan
    Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag

    Die Energiewende in Deutschland soll durch einen massiven Ausbau der Windkraft-Anlagen vorangetrieben werden. Bundeskanzler Scholz will Tempo machen.

  3. Telekom-Internet-Booster: Hybridzugang der Telekom mit 5G ist verfügbar
    Telekom-Internet-Booster
    Hybridzugang der Telekom mit 5G ist verfügbar

    Die 5G-Antenne der Telekom hängt an einem zehn Meter langen Flachbandkabel. Die zugesagte Datenrate reicht bis 300 MBit/s im Download.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • ASUS ROG Strix Scope Deluxe 107,89€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: be quiet! Dark Rock 4 49€, Fastro MS200 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas & CPUS u. a. AMD Ryzen 7 5700X 175€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /