Satellite 6: Red Hat überarbeitet eigene Systemverwaltung komplett

Statt Spacewalk benutzt das Verwaltungswerkzeug Satellite 6 von Red Hat nun Puppet, Git, Foreman oder auch Katello. Dadurch soll die Administration in verschiedenen Umgebungen und der Cloud einfacher werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Red Hat veröffenlicht Satellite 6.
Red Hat veröffenlicht Satellite 6. (Bild: Red Hat - CC-BY-SA 3.0)

Mit der Veröffentlichung von Satellite 6 stellt Red Hat eine komplett überarbeitete Version seines Werkzeugs zur Systemverwaltung bereit. Statt die 5er-Reihe, die auf Spacewalk aufbaut, weiterzuentwickeln, haben die Entwickler von Red Hat für die nun veröffentlichte Version viele verschiedene Anwendungen zusammengefasst und einige Abläufe automatisiert.

Stellenmarkt
  1. IT-Prüfer*in (m/w/d)
    Becker Büttner Held Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater PartGmbB, München
  2. Team Lead (m/w/d) Google Cloud Software Development
    Reply AG, Gütersloh, Düsseldorf, Hamburg
Detailsuche

Zur Konfigurationsverwaltung werden nun Git und Puppet verwendet, die Software Foreman übernimmt dabei die Versorgung der sogenannten Capsule-Server, die etwa als regionale Zwischenstationen für einen einfacheren Einsatz dienen können. Die Organisation der Paketquellen übernimmt Pulp und für die Verteilung der Inhalte über den Support-Zeitraum hinweg wird Katello eingesetzt. Für die Aboverwaltung durch Kunden ist Candlepin vorgesehen.

Dank des grundlegend anderen Aufbaus und der nun eingesetzten Software soll Satellite nicht mehr nur für die Verwaltung von RHEL-Instanzen auf eigenen Servern geeignet sein. Vielmehr sollen mit Satellite 6 auch Systeme in öffentlichen und privaten Cloud-Umgebungen verwaltet werden können. Unterstützt werden etwa die Openstack-Plattform von Red Hat selbst, aber auch Angebote von VMWare oder Amazons EC2-Dienst.

Details zu den Neuerungen sowie bereits bekannte Probleme und Fehler listet Red Hat in den Release Notes auf. Ein Handbuch zur Benutzung von Satellite 6 sowie eine Anleitung zum Wechsel von der alten auf die aktuelle Version stellt das Unternehmen ebenfalls bereit. Eine kurze Übersicht bieten die Folien einer Präsentation des diesjährigen Red Hat Summit. Die neue Version sollte für alle Kunden mit einem gültigen Abo für Satellite bereit stehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
WLAN und 6 GHz
Was bringt Wi-Fi 6E?

Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
Von Oliver Nickel

WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
Artikel
  1. E-Autos inklusive: Tübinger zahlen Parkgebühren nach Fahrzeuggewicht
    E-Autos inklusive
    Tübinger zahlen Parkgebühren nach Fahrzeuggewicht

    Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat sich mit höheren Anwohnerparkgebühren für schwere Autos durchgesetzt - über 1.800 kg kosten 180 Euro pro Jahr.

  2. Pedelecs: Zahl der E-Bikes stark gestiegen
    Pedelecs
    Zahl der E-Bikes stark gestiegen

    Haushalte mit einem höheren Einkommen legen sich immer häufiger E-Bikes zu.

  3. Eli Zero: Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro
    Eli Zero
    Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro

    Das minimalistische, vierrädrige Elektroauto Eli Zero soll für rund 12.000 Euro nach Europa kommen. Der Zweisitzer erinnert an den Smart.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PCGH-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ [Werbung]
    •  /