Abo
  • Services:

Satellit: SES und Fraunhofer übertragen live 360-Grad-Video

Im vergangenen Jahr waren es noch Archiv-Bilder, diesmal wird ein 360-Grad-Video live übertragen. Das 360-Grad-Video könne auch ohne VR-Brillen angesehen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Gebogene Kinoleinwand im Timelab des Fraunhofer HHI: Bilder in 10-facher HD-Auflösung
Gebogene Kinoleinwand im Timelab des Fraunhofer HHI: Bilder in 10-facher HD-Auflösung (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

SES wird gemeinsam mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI auf der diesjährigen IBC ein 10K x 2K-Panorama-Videosignal live über Satellit übertragen. Das gab das Institut am 14. September 2017 bekannt. Dafür wird die Panoramakamera Omnicam-360 des Fraunhofer HHI an belebten Plätzen in Luxemburg aufgestellt. Die Panoramabilder werden über einen Übertragungswagen zum Satelliten geschickt.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Mainz
  2. SV Informatik GmbH, Stuttgart

Durch den HEVC-Encoder des Instituts sei es möglich, die große Datenmenge des Panoramavideos soweit zu komprimieren, dass sie über Satellit übertragen werden könne. Zusammen zeigen der luxemburgische Satellitenbetreiber Société Européenne des Satellites (SES) und das Fraunhofer HHI dies auf der Branchenmesse IBC. Die International Broadcasting Convention (IBC) ist eine der wichtigsten Fachmessen für den Bereich Film, Fernsehen und Rundfunk. Die Messe findet in Amsterdam statt und wird am heutigen Donnerstag eröffnet.

Das Panoramasignal wird am SES-Stand auf der Messe empfangen und auf einem UHD-Bildschirm dargestellt. Der Zuschauer kann mit einer Fernbedienung im 360-Grad-Panorama navigieren sowie heran- oder herauszoomen.

Ralf Schäfer, Leiter des Bereichs Video am Fraunhofer HHI, erklärte: "Mit dieser Demonstration wollen wir zeigen, dass 360-Grad-Video auch ohne VR-Brillen von Fernsehzuschauern konsumiert werden kann. Zudem wollen wir mit unseren Kamera- und HEVC-Codiertechniken demonstrieren, dass 360-Grad-Video auch in hoher Qualität zum Endverbraucher übertragen werden kann."

Im vergangenen Jahr konnten die Besucher sich die Panoramen auf einem UHD-Bildschirm betrachten oder mussten sich Head Mounted Displays (HMD) aufsetzen, um in die Szenerie eintauchen.

Die Panoramakamera besteht aus zehn Kameras, die im Kreis angeordnet sind. Die Einzelbilder werden in Echtzeit zu einem 360-Grad-Bild mit einer Auflösung von 10.000 x 2.000 Pixel montiert. Die Software Real Time Stitching Engine haben die Forscher am Fraunhofer HHI selbst entwickelt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-91%) 1,75€
  2. (-15%) 33,99€
  3. 5,99€
  4. 32,25€ (5% Extra-Rabatt mit Gutschein GRCCIVGS (Uplay-Aktivierung))

xxsblack 15. Sep 2017

-------------------------------------------------------------------------------- Ich...


Folgen Sie uns
       


Exoskelett Paexo ausprobiert

Unterstützung bei Arbeiten über Kopf bietet das Exoskelett Paexo von Ottobock. Wir haben es ausprobiert.

Exoskelett Paexo ausprobiert Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /