Sata-SSD: Crucials MX500 liefert viel Leistung pro Euro

Crucial hat mit der MX500 eine neue Oberklasse-SSD veröffentlicht. Das Flash-Drive ist per Sata-6-GBit/s-Interface angebunden und wird mit 1 TByte Speicherplatz für 260 Euro angeboten. Die MX500 folgt auf die von uns getestete MX300 , auf eine MX400 verzichtet Crucial mit Rücksicht(öffnet im neuen Fenster) auf asiatische Kunden. Die neue SSD soll in den kommenden Tagen im Handel verfügbar sein.






Der Hersteller verwendet - anders als bei der MX300 - neuen 3D-Flash-Speicher und erstmals bei der MX-Serie einen Controller von Silicon Motion. Beim NAND handelt es sich um die zweite 3D-Generation mit 64 Schichten, drei Bit pro Zelle (TLC) und 256 GBit Kapazität pro Die, wie sie auch bei Intels SSD 545s eingesetzt wird. Auch der Controller, ein SM2258, entspricht weitestgehend dem SM2259 - wenngleich mit eigener Firmware.
Ein Blick in die 7 mm flache 2,5-Zoll-SSD zeigt, dass Crucial für 1 TByte Kapazität gleich 16 Flash-Packages mit je zwei Dies nutzt. Auch wenn es mangels klassischer Kondensatoren auf der Platine nicht direkt erkennbar ist: Die Daten im Speicher sind gegen Stromausfall geschützt. Der SM2258-Controller unterstützt eine AES-256-Hardware-Verschlüsselung und einen dynamischen SLC-Pseudo-Puffer, um die Leistung zu steigern. Crucial spricht von 555 MByte die Sekunde lesend und von 510 MByte pro Sekunde schreibend.
Auf einem Level mit der 850 Evo
Uns blieb bisher keine Zeit, das Sample der MX500 näher zu betrachten, erste Tests(öffnet im neuen Fenster) zeigen aber eine gute Leistung: Die Crucial-SSD liegt etwa gleichauf mit Samsungs 850 Evo , einer der besten und daher populärsten Sata-SSDs. Mit 260 Euro kostet die MX500 jedoch etwa 40 Euro weniger, die Garantie fällt mit fünf statt zuvor drei Jahren gleich aus.
Ab dem 9. Januar 2018 möchte Crucial die MX500 auch in weiteren Größen und im M.2-2280-Formfaktor anbieten. Geplant sind Versionen mit 250 und 500 GByte sowie 1 TByte und 2 TByte.



