Abo
  • Services:

Saser: Münchner Forscher übertragen ein Terabit im Telekom-Netz

Nahe am Shannon Limit waren die Forscher der TU München, die zusammen mit den Bell Labs und der Telekom einen Rekord aufgestellt haben wollen. Dabei kam eine neue Modulationstechnik zum Einsatz.

Artikel veröffentlicht am ,
TUM-Forscher Fabian Steiner, Georg Böcherer und Patrick Schulte (v. l. n. r.)
TUM-Forscher Fabian Steiner, Georg Böcherer und Patrick Schulte (v. l. n. r.) (Bild: Denise Panyik-Dale/Alcatel-Lucent)

In einem Experiment des Saser-Projekts (Safe and Secure European Routing) soll über das Glasfasernetz der Deutschen Telekom eine Netto-Übertragungsrate von einem Terabit pro Sekunde in einem engen Wellenlängenband erreicht worden sein. Das gab die TU München (TUM) bekannt. Dabei kam eine neue Modulationstechnik der Nokia Bell Labs, T-Labs und der Universität zum Einsatz.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Koblenz
  2. Computacenter AG & Co. oHG, Ratingen

Das wäre nahe der theoretisch maximalen Rate der Informationsübertragung des optischen Kanals, die durch das Shannon-Limit einer Glasfaser definiert wird. Das Shannon Limit bestimmt die obere Grenze der Übertragungsgeschwindigkeit bei einem vorgegebenen Rauschpegel.

Weniger anfällig für Rauschen und Störungen

Bei dem Feldtest wurde der neue Modulationsansatz Probabilistic Constellation Shaping (PCS) eingesetzt, der das Quadrature-Amplitude-Modulation-Format (QAM) verwendet, um eine höhere Übertragungskapazität über einen definierten Kanal zu erreichen und so die spektrale Effizienz zu verbessern. PCS steuert gezielt Konstellationspunkte mit großer Amplitude mit geringerer Häufigkeit an, statt alle Konstellationspunkte gleich häufig anzusteuern. Um Signale zu übertragen, nutzt es verstärkt Konstellationspunkte mit kleinerer Amplitude, die weniger anfällig für Rauschen und Störungen sind. Damit könne die Übertragungsrate für den jeweiligen Übertragungskanal optimiert und die Reichweite um bis zu 30 Prozent erhöht werden.

"Um unseren Kunden auch bei zukünftigen Diensten ein gutes Anwendererlebnis zu bieten, brauchen wir höhere Kapazität, Reichweite und Flexibilität in den bestehenden optischen Übertragungsnetzen", sagte Bruno Jacobfeuerborn, Chief Technology Officer der Telekom.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Define R6 für 94,90€ + Versand und mit Sichtfenster für 109,90€ + Versand)
  2. 105,89€ (Bestpreis!)
  3. 1.399€ (Vergleichspreis 1.666€)
  4. 84,90€ (Vergleichspreis 93,90€)

Ovaron 21. Sep 2016

Das war aber auch nur die theroretische Kapazität des Kabels die dieses möglicherweise...


Folgen Sie uns
       


Rebble Pebble - Test

Pünktlich zur Abschaltung der Pebble-Server hat das Rebble-Projekt seine Alternative gestartet. Der Rebble-Server bringt Funktionen wie den Appstore und die Wetteranzeige in der Timeline zurück. Ganz perfekt ist der Ersatz aber noch nicht.

Rebble Pebble - Test Video aufrufen
Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /