Kritik an Community seit Langem bekannt
Sharp, die keine Schuldzuweisungen an einzelne Personen macht, ist nicht die einzige, die sich über einen sehr schlechten Umgang innerhalb der Community beschwert hat. So rechnete etwa Lennart Poettering bereits mit der gesamten Linux-Community ab.
Er schrieb dabei führenden Kernel-Entwicklern, allen voran Linus Torvalds, eine wichtige Rolle zu. Der Kernel-Chef sei wegen seines harschen Umgangs mit anderen ein sehr schlechtes Vorbild, so Poettering. Er kommentierte den Umgang mitunter gar als "hasserfüllt". Die Linux-Community werde zudem von "westlichen, weißen, heterosexuellen Männern in ihren Dreißigern und Vierzigern" dominiert. In diese Beschreibung passe auch Poettering selbst sehr gut. Er glaube deshalb, dass die Situation für Minderheiten oder Menschen aus anderen Kulturen demzufolge wesentlich schlimmer sein müsse.
Rückkehr bleibt möglich
Sharp hat bereits im Mai 2014 die Pflege des USB-3.0-Host-Controller-Treibers abgegeben. Es folgte das Ende der Koordination des Outreachy-Programms für den Kernel. Ihre Mitgliedschaft im technischen Beratungsgremium der Linux Foundation werde sie ebenfalls aufgeben.
Sollte sich der Umgang in der Community irgendwann wieder bessern, könne sie sich vorstellen, zur Kernel-Community zurückzukehren. Sie habe noch eine jahrzehntelange Karriere vor sich und könne warten. Zunächst werde sie sich aber einer freundlicheren Umgebung zuwenden. Zurzeit arbeite sie am Userspace-Grafikstack.
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| Sarah Sharp: Respektlosigkeit der Kernel-Community führt zu Rücktritt |
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Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Sorry, gehört jetzt offenes Lügen zum Reportoire von Linus-Gegnern? Ja...
http://linux.slashdot.org/comments.pl?sid=8123533&cid=50664697 Hier sieht man worüber...
Das waere alles schoen und gut wenn es hier Gatekeeper gaebe Linus selbst hat git so...