• IT-Karriere:
  • Services:

Saphira: Compiler-Patches verraten neue Qualcomm-CPU

Qualcomm arbeitet offenbar bereits an einem Nachfolger für seinen 48-Kern-ARM-Chip mit Falkor-Kernen. Die neuen CPU-Kerne heißen Saphira. Sie sind wohl für den Servereinsatz gedacht und bieten eine neue Security-Funktion in der Hardware.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomm versucht sich weiter im Servermarkt zu etablieren.
Qualcomm versucht sich weiter im Servermarkt zu etablieren. (Bild: Karlis Dambrans/CC-BY-SA 2.0)

Erst vor wenigen Monaten hat der Chip-Hersteller Qualcomm detaillierte Informationen zu seinen Server-CPUs Centriq 2400 mit 48-Kern-ARM-Chip bekanntgegeben. Die CPUs sind erst Ende vergangenen Jahres offiziell angekündigt worden und bekommen nun vielleicht schon einen leicht aktualisierten Nachfolger auf Basis von Kernen mit dem Codenamen Saphira. Das legen zumindest Patches für die Compiler-Sammlungen GCC und LLVM nahe.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Augsburg
  2. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler

Dass Qualcomm tatsächlich plant, Chips mit dem Namen Saphira zu vermarkten, zeigt außerdem eine Trademark-Anmeldung des Herstellers für diesen Namen in der Kategorie CPU. Die Markenanmeldung ist erst am 10. Oktober eingereicht worden, dementsprechend neu sollten die Arbeiten an der Saphira-CPU einzuschätzen sein.

Die Patches für die aktuellen Entwicklungszweige von GCC und LLVM verraten so gut wie keinerlei sinnvolle Details zu den Saphira-CPU-Kernen. Bisher ist lediglich klar, dass diese zumindest in Teilen auf den Falkor-Kernen basieren und den aktuellen Befehlssatz ARMv8.3-A unterstützen. Letzterer ist eine Revision für die 64-Bit-Architektur ARMv8 und wird zum Beispiel von dem LLVM-Compiler überhaupt erst seit wenigen Monaten unterstützt.

Die wohl wichtigste und mit ARMv8.3-A zwingend eingeführte Neuerung ist die Authentifizierung von Zeigern (Pointer Authentication). Verhindert werden sollen damit vor allem Angriffe, die etwa die ROP-Technik (Return Oriented Programming) nutzen. Mittels Pointer Authentication sollen extern gesetzte Pointer erkannt werden, bevor diese überhaupt von der Anwendung genutzt werden. Denn gültige Pointer sind bei Verwendung dieser Technik kryptografisch signiert.

Angreifer müssten zum Setzen eigener Pointer vorher das Signatur-System knacken. Details dazu finden sich in einer Einführung des Magazins LWN.net und in einem Whitepaper von Qualcomm (PDF) selbst.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020)

Der Looking Glass 8K ist ein Monitor, der mittels Lichtfeldtechnologie 3D-Inhalte als Hologramm anzeigen kann. Golem.de hat sich das Display auf der CES 2020 genauer angeschaut.

Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Latitude 7220 im Test Das Rugged-Tablet für die Zombieapokalypse
  2. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  3. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen

Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
Coronakrise
Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
  2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen

CPU-Fertigung: Intel hat ein Netburst-Déjà-vu
CPU-Fertigung
Intel hat ein Netburst-Déjà-vu

Über Jahre hinweg Takt und Kerne ans Limit treiben - das wurde Intel einst schon beim Pentium 4 zum Verhängnis.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Maxlinear Intel verkauft Konzernbereich
  2. Comet Lake H Intel geht den 5-GHz-Weg
  3. Security Das Intel-ME-Chaos kommt

    •  /