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SAP-Patchtag:
19, 21, 22 oder 33 Sicherheitslücken?

SAP-Patchtage liefern widersprüchliche Listen. Für Admins entscheiden ohnehin andere Kriterien, was zuerst gepatcht wird.
/ Steffen Zahn
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Am Ende sind die eigene Netzkarte und die tatsächlichen Verbindungen wichtiger als eine abstrakte CVSS-Zahl. (Bild: tho-ge/Pixabay)
Am Ende sind die eigene Netzkarte und die tatsächlichen Verbindungen wichtiger als eine abstrakte CVSS-Zahl. Bild: tho-ge/Pixabay

Auf den Systemen lagen bereits Webshells, als SAP im April 2025 einen Notfallhinweis nachschob. Angriffe auf die Visual-Composer-Lücke CVE-2025-31324 hatte Rapid7 schon seit dem 27. März beobachtet(öffnet im neuen Fenster), fast einen Monat vor der Veröffentlichung, vor allem bei Fertigungsunternehmen. Die US-Behörde Cisa nahm die Lücke Ende April 2025 in ihren Katalog der aktiv ausgenutzten Schwachstellen(öffnet im neuen Fenster) auf. Im Feld zur Ransomware-Nutzung steht dort Known. Erschienen war der Hinweis außerhalb des monatlichen Patchtags.

Am regulären Termin im September 2026, immer der zweite Dienstag im Monat, lagen wieder vier Hinweise mit kritischer Einstufung auf dem Tisch, darunter einer mit dem Höchstwert 10,0 im Kernel. Für ein Basis-Team beginnt die Arbeit an so einem Stapel mit einer Sortierfrage, und die Hilfsmittel für diese Sortierung widersprechen sich häufiger, als ihr Aufwand vermuten lässt. Wir zeigen, was an diesem Patchtag wirklich veröffentlicht wurde, warum die Auswertungen dazu auseinandergehen, was die Punktwerte über den Angriffsweg verschweigen, und wonach ein kleines Team seine Reihenfolge bauen kann.

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