SAP: "Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"
Nicht die Übertragung über das Internet beim Cloud Computing sei eine Gefahr für die IT-Sicherheit von Unternehmen, sondern Schadsoftware, die über USB-Sticks eingeschleppt werde, außerdem "selbstgestrickte IT". Das sagte Dietmar Meding, Vice President Cloud Solutions bei SAP für EMEA, den VDI Nachrichten(öffnet im neuen Fenster). EMEA steht für den Wirtschaftsraum Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika.
"IT-Sicherheitsexperten betonen immer wieder, dass nicht das 'böse Internet' die große Bedrohung für Datensicherheit und Datenschutz darstellt, sondern der 'böse USB-Stick'", so Meding.
Die Angst insbesondere von Mittelständlern vor Cloud-Lösungen sei nicht gerechtfertigt. "Durch die Cloud können Datensicherheit und Datenschutz weiter erhöht werden, da zum Beispiel alle Systeme immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden", wirbt Meding.
Übernahmen im Cloud-Bereich
Mit der Übernahme des US-Unternehmens Ariba vor einem Jahr hatte SAP 2012 sein Cloud-Geschäft erweitert. Zudem wollte sich SAP so in einem schnell wachsenden Marktsegment, in dem sich Käufer und Verkäufer weltweit über Cloud-Lösungen miteinander vernetzen, positionieren. Der Zukauf schlug mit rund 4,3 Milliarden US-Dollar zu Buche.
Zuvor erwarb SAP im Dezember 2011 Successfactors für 3,4 Milliarden US-Dollar. Successfactors bietet Cloud-basierte sogenannte Human-Capital-Management-Software. Successfactors soll unabhängig bleiben und unter dem Namen Successfactors, ein SAP-Unternehmen, geführt werden.
Im Jahr 2007 startete SAP eine Version einer Cloud-basierten Software namens Business Bydesign.
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