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SAP-Chef Bill McDermott
SAP-Chef Bill McDermott (Bild: SAP)

SAP National Security Services: SAP dementiert NSA-Backdoor in seiner Software

SAP-Chef Bill McDermott
SAP-Chef Bill McDermott (Bild: SAP)

SAP arbeitet offenbar über seine US-Firma SAP National Security Services (NS2) eng mit der NSA zusammen. Es gebe aber "keine Hintertüren in SAP-Technik", sagt Firmenchef Bill McDermott. Doch darum geht es auch gar nicht.

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SAP-Chef Bill McDermott hat sich zu der Zusammenarbeit des Unternehmens mit der NSA geäußert. McDermott sagte dem Onlinemagazin Recode auf der Cebit: "Es gibt keine Hintertüren in SAP-Technik." Zuvor hatten das MDR-Magazin Fakt und Zeit Online berichtet, dass SAP seine Datenbank-Software an die NSA liefere.

McDermott erklärte, dass SAP keine Angaben dazu mache, ob die NSA ein Kunde des Softwareherstellers ist. Zudem würden Kunden keine Vorschriften gemacht, wie die Produkte genutzt werden könnten. Dass die NSA ein Kunde von SAP ist, wurde von McDermott ausdrücklich nicht dementiert, betonte Recode.

SAP hatte zuvor mitgeteilt: "Behörden erhalten über unsere Software keinen Zugang zu Kundendaten. Anderslautende Behauptungen sind falsch. Gleichermaßen existieren auch keine Hintertüren, sogenannte Backdoors, in unserer Software, die einen solchen Zugang ermöglichen könnten." Datenschutz und Sicherheit hätten bei SAP höchste Priorität. Technologie sei ein entscheidendes Mittel, um Sicherheit und Schutz der Bürger zu gewährleisten.

Laut Zeit Online kaufte SAP bereits 2007 Inxight. Das Unternehmen entwickelt Software, mit der sich unstrukturierte Daten analysieren und sortieren lassen. Die Produkte indexieren unstrukturierte Daten automatisch mit einer patentierten mehrsprachigen Technologie, kategorisiert sie und stattet sie mit Querverweisen aus. "Die Technologie der Firma ermöglicht es, große Datenmengen bei Massenüberwachungen in kürzerer Zeit und mit weniger Personal durchsuchbar zu machen", berichtet Zeit Online.

Im Jahr 2010 übernahm SAP den US-amerikanischen Datenbankhersteller Sybase. Dessen Datenbanken bilden laut Zeit Online "die Grundlage für den Einsatz der Sicherheitstechnologie der Geheimdienste. Der wichtigste Regierungskunde von Sybase ist die NSA." 2012 gründete SAP eine Tochterfirma, die sich hauptsächlich auf den US-Sicherheits- und Geheimdienstmarkt konzentriert, die SAP National Security Services (NS2). Die US-Amerikaner nutzen solche Daten zum Töten.


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Marentis 20. Mär 2015

Warum sollte es nur für solche Unternehmen gelten? In dem Moment, in dem Du in einem...

Marentis 20. Mär 2015

Hm, der Vergleich zur Relativitätstheorie ist schwierig. Es kommt darauf an, ob ein Tool...

DY 20. Mär 2015

Zumindest ist es einfacher und billiger, wenn man nur 1 System kompromittieren muss...

DY 20. Mär 2015

hätte den vorbörslichen Tod zur Folge. Gerade im Business-Umfeld und dem...

ikso 19. Mär 2015

Dann müssen jetzt wohl IS, Alkaida und Co. angst haben das die CIA dank SAP Direktzugang...



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