Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

SAP Build: SAP baut Low-Code-Angebot aus

Auf der Konferenz Teched hat SAP eine Drag-and-Drop-Entwicklungsumgebung für Low-Code- und No-Code-Anwendungen vorgestellt.
/ Daniel Ziegener
12 Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)
SAP Build funktioniert per Drag and Drop. (Bild: SAP)
SAP Build funktioniert per Drag and Drop. Bild: SAP

Mit SAP Build(öffnet im neuen Fenster) will SAP Anwendern auch ohne technische Vorkenntnisse in der Softwareentwicklung erlauben, Unternehmensanwendungen zu erstellen. Das Low-Code-Angebot SAP Build nutzt die SAP Business Technology Platform. Auf der hauseigenen Konferenz Teched(öffnet im neuen Fenster) in Las Vegas hat der Walldorfer Softwarekonzern am 15. November 2022 sein neues Low-Code-Angebot vorgestellt.

Mit SAP Build soll "jeder unabhängig von seiner Rolle oder seinem Kenntnisstand schnell und ohne Code Anwendungen" mittels einer Drag-and-Drop-Umgebung erstellen können.

"SAP Build bringt die leistungsstärksten Unternehmensanwendungen der Welt auf einer Plattform zusammen, die eigens dafür konzipiert wurde, Geschäftsanwendern in kürzester Zeit neue Möglichkeiten zu eröffnen" , sagte CTO Jürgen Müller. Neue Angebote wie SAP Build sollen Kunden helfen, "sich in einem volatilen wirtschaftlichen Umfeld zukunftssicher aufstellen und maximalen Nutzen aus ihren Technologieinvestitionen ziehen zu können."

Außerdem gab SAP eine Partnerschaft mit der Weiterbildungsplattform Coursera bekannt. Zusammen will SAP sein kostenloses Learning-Angebot(öffnet im neuen Fenster) verdreifachen, "um Menschen bei ihrem Karrierestart im SAP-Ökosystem zu unterstützen und unterversorgte Zielgruppen im Technologiebereich zu fördern." SAP will so bis 2025 weltweit zwei Millionen Entwickler weiterbilden.

"Die Nachfrage nach modernen digitalen Lösungen ist deutlich größer als die Kapazität der professionellen Entwickler, diese bereitzustellen" , sagte Arnal Dayaratna von der IDC. Das Beratungsunternehmen erwarte, dass in den nächsten zehn Jahren weltweit mehr als 100 Millionen Unternehmensanwender "in die Entwicklung digitaler Lösungen einbezogen werden."

Mit No-Code- und Low-Code-Lösungen möchte SAP auch dem Mangel an Softwareentwicklern entgegenwirken. Gerade erst teilte der Branchenverband Bitkom mit(öffnet im neuen Fenster) , dass nach seinen Erhebungen 137.000 IT-Fachkräfte in Deutschland fehlen.


Relevante Themen