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Was genau macht der Berater?

Die wichtigste Aufgabe des Beraters ist es, die richtigen Fragen zu stellen. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet er oder sie, wie das IT-System bei der Erreichung der Unternehmensziele helfen kann. Dazu braucht er viel Erfahrung in den betriebswirtschaftlichen Prozessen und im verwendeten Softwaresystem.

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Der Weg vom Unternehmensziel zum umgesetzten Geschäftsprozess geht über Workshops (gemeinsames Erarbeiten von Ergebnissen), das Schreiben von Konzepten (Fachpapiere), Implementierung (das Einstellen des Systems) und Tests. Immer arbeitet der Berater dabei eng mit dem Kunden zusammen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Seine Aufgabe erfüllt der Berater alleine oder im Team. Alleine sind Berater in kleinen Optimierungsprojekten aktiv. Im Team lösen Berater große Optimierungsfragen, etwa zur schnelleren Lieferung, führen ein neues Modul oder ein ganzes SAP-System ein. Die komplette Einführung eines SAP-Systems dauert bei einem mittelständischen Unternehmen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Daran sind Teams von 5 bis mehr als 50 Personen beteiligt.

Was macht diesen Job so aufregend?

Das Spannendste sind wahrscheinlich die vielen neuen Herausforderungen. Selten läuft ein Tag nach dem gleichen Muster ab. Jeder Kunde hat eigene Herausforderungen und immer wieder können neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden. Der Job erfordert viel Kommunikation - mit den Kunden und mit den Kollegen.

IT-Beratung ist ein Berufsfeld, das gerade im Zuge der digitalen Transformation enorm an Bedeutung gewinnt. Im Rahmen der Digitalisierung werden Prozesse neu gedacht, Arbeitsabläufe automatisiert und einzelne Systeme zunehmend vernetzt. Damit steigt die Komplexität der Lösungen. Die Unternehmen brauchen Personen, die diese gestiegene Komplexität beherrschbar machen. Im Alltag der SAP-Beratung äußert sich dies in den vergangenen Jahren auch durch den Zuwachs der verwendeten Technologien.

Noch vor zehn Jahren basierten die SAP-Systeme vor allem auf den Technologien ABAP - die hauseigene Programmiersprache der SAP - und JAVA. Durch die Erneuerung der Oberflächen in den vergangenen Jahren und Zukäufe der SAP beschäftigen sich auch die Berater und Techniker in der SAP-Welt mit Technologien wie Javascript, Native-SQL, HTML5 und Vorhersagemodellen. Das macht den Einstieg auch für Quereinsteiger zunehmend attraktiv. Bevor wir an dieser Stelle den Einstieg in die SAP-Beratung betrachten, zunächst noch die Frage: Ist der Job denn auch lukrativ?

SAP-Berater können gut verdienen

Im Jahr 2018 werden SAP-Berater in Projekten und durch Unternehmen händeringend gesucht. Das belegt auch ein Blick auf Freelancer- und Jobportale: Das Suchwort SAP liefert im Juni 2018 mehr als 11.000 Treffer auf Stepstone. Die Suche nach "JAVA" liefert zum gleichen Zeitpunkt nur 3.400 Treffer. Derzeit übersteigt die Nachfrage nach IT-Beratern, insbesondere rund um den Kontext SAP, das Angebot. In dieser Situation regelt der Markt die Entlohnung - Jobportale versprechen Gehälter von "90.000 Euro nach 5 Jahren". Freelancer können auch mehr als das Doppelte verdienen. Die Arbeit in der SAP-Beratung ist demnach durchaus lukrativ.

Doch Vorsicht - folgende Punkte sollten dabei bedacht werden:

  • Die Spitzengehälter werden für erfahrene Berater aufgerufen, das heißt Personen mit einschlägiger und mehrjähriger Projekterfahrung, die eine hohe Prozess- und Branchenexpertise erworben haben.
  • Freelancer arbeiten als Selbstständige, also selbst und ständig. Sie sind für ihre Verwaltung, ihre Rechnungsstellung, ihren Vertrieb und ihre Krankenkasse selbst verantwortlich.
  • Die Arbeit in der IT-Beratung ist selten ein 9-to-5-Job. Hohe Leistungsbereitschaft, ständige Weiterentwicklung und Reisetätigkeiten gehören zum Berufsbild. Zwei bis vier Tage pro Woche beim Kunden und 40 Reisestunden pro Monat sind durchaus normal.
  • Meist sprechen Beratungshäuser von Zielgehältern, bei denen ein Teil in Form von Individual- oder Team-Prämien vergütet wird. Diese Gehaltsbestandteile sind abhängig von der Leistung und der wirtschaftlichen Entwicklung.

Die Wege in der IT-Beratung verlaufen selten geradlinig und bieten viele Möglichkeiten für die weitere persönliche Entfaltung. Dementsprechend ist die Gehaltsentwicklung über die gesamte Karriere nicht zwangsläufig eine Gerade, die beständig ansteigt. Vielmehr richtet sich das Jahresgehalt häufig nach der aktuellen Tätigkeit und kann im Laufe einer beruflichen Entwicklung abhängig von der persönlichen Lebenssituation nach oben und unten schwanken.

In der SAP-Beratung können also hohe Gehälter erzielt werden - dazu braucht es Leistungsbereitschaft, Arbeitseinsatz und Beraterkompetenzen.

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TheUnichi 01. Aug 2018

Prozesse zu verstehen und umzusetzen ist eine der Kompetenzen eines Programmierers...

krakos 31. Jul 2018

...der wird dann halt SAP-Berater. Von IT hat er nicht so viel Ahnung, braucht er aber...

thorben 30. Jul 2018

schon klar :-) wie gesagt, wäre ein äußerst interessantes hobbyprojekt, auch wenn es der...

thorben 30. Jul 2018

das stimmt. Das macht die Arbeitssuche aber sehr entspannt, wenn man was kann und sich...

Niaxa 30. Jul 2018

Also erstmal halte ich es für Quatsch, das man Migrationen so lange wie möglich...


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