Santander: Britische Bank überweist dank IT-Panne 130 Mio. Pfund zuviel

Doppelter Lohn und andere Überweisungen: Darüber können sich einige Briten freuen. Die Fehlbuchungen werden nicht unbedingt korrigiert.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Filiale von Santander in London
Filiale von Santander in London (Bild: Leon Neal/AFP via Getty Images)

Bankfehler zu Ihren Gunsten heißt es bei Monopoly - in der Realität ist dies nun der Großbank Santander in London passiert. Wegen eines technischen Fehlers hat Santander rund 75.000 Konteninhabern insgesamt 130 Millionen Pfund (rund 155 Millionen Euro) zu viel überwiesen.

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Die Bank verdoppelte versehentlich monatliche Zahlungen von 2.000 Unternehmenskonten, wie die Zeitung The Times am 30. Dezember 2021 berichtete.

Nun versucht das Finanzinstitut in Gesprächen mit den Banken der Konteninhaber, das Geld zurückzubekommen.

Den Unternehmenskonten sei kein Schaden entstanden. Die doppelten Beträge wurden demnach aus den Reserven von Santander bezahlt.

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"Die doppelten Zahlungen waren das Ergebnis eines Terminproblems, das wir schnell identifiziert und behoben haben", sagte eine Santander-Sprecherin der Zeitung. "Die Empfänger und der Zweck der Zahlung werden je nach Kunde unterschiedlich sein, es könnten aber auch Löhne oder Lieferantenzahlungen betroffen sein."

Für die Bank ist es ein schwerer Schlag, zumal die Wiederbeschaffung aufwendig sein dürfte. Es wird befürchtet, dass einige Menschen das Geld bereits ausgegeben haben oder ihre Finanzen nun überschätzen.

Eine betroffene Bank teilte der Times mit, sie werde das Geld nicht im Namen von Santander zurückfordern, falls die Konten dadurch ins Minus rutschten.

Die dritte IT-Panne bei Santander in Großbritannien

In Deutschland besteht bei Fehlüberweisungen ein Herausgabeanspruch. Wird das Geld nicht zurückgezahlt, drohen juristische Konsequenzen.

Für Santander in Großbritannien war es bereits die dritte Panne innerhalb von anderthalb Jahren: Im Mai konnten mehrere Kunden wegen eines IT-Fehlers fast einen Tag lang keine Zahlungen vornehmen. Im August 2020 konnten Tausende vorübergehend nicht das Online-Banking nutzen.

Santander gehört zum gleichnamigen spanischen Konzern und ist in Großbritannien mit etwa 14 Millionen aktiven Kunden sowie 20 000 Beschäftigten unter den Marktführern.

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