Sandisk: Western Digital verkauft Speicherkarten für Nintendo Switch

In der Hybridkonsole Nintendo Switch sind gerade mal 32 GByte interner Speicher verbaut – das dürfte in den wenigsten Fällen allzu lange ausreichen. Nun haben Nintendo und Western Digital (Sandisk) eine Kooperation bekannt gegeben(öffnet im neuen Fenster) . Ab Oktober 2017 wollen die Unternehmen vorformatierte Speicherkarten vom Typ MicroSDXC anbieten. Informationen zum Preis liegen noch nicht vor. Auf der Verpackung und der Karte selbst sind die Logos der Switch und von Sandisk zu sehen.

Geplant sind zwei Versionen: Eine Speicherkarte fasst 128 GByte, sie erreicht bis zu 100 MByte/s beim Lesen und bis zu 90 MByte/s beim Schreiben. Eine zweite Variante mit 64 GByte liest Daten ebenfalls mit 100 MByte/s, schafft beim Schreiben aber nur 60 MByte/s.
In der Switch funktionieren auch Speicherkarten anderer Hersteller – die unter Umständen günstiger sind. Nach Angaben von Nintendo(öffnet im neuen Fenster) funktionieren neben MicroSDXC-Karten auch solche vom Typ MicroSD und MicroSDHC. Sie sollten Ultra High Speed Phase 1 (UHS-1) unterstützen und eine Lesegeschwindigkeit von 60 bis 95 MByte/s schaffen – je schneller, desto besser.
Sandisk hat auf der Ifa 2017 in Berlin übrigens unter der Bezeichnung Ultra Plus eine MicroSDXC-Karte vorgestellt, die den Spezifikationen von Nintendo entspricht und 400 GByte an Daten fassen kann. Das gute Stück soll noch im September 2017 in den Handel kommen. Der Preis in den USA beträgt rund 250 US-Dollar (ohne Mehrwertsteuer). Informationen über den Preis in Europa liegen noch nicht vor.

Bis diese Karte voll ist, dürften selbst leidenschaftliche Fans der Switch einige Zeit benötigen. Von den 32 GByte des internen Speichers der Konsole sind rund 4 GByte vom Betriebssystem und einigen weiteren Daten belegt. Der Platzbedarf von Spielen ist sehr unterschiedlich – in der Grundversion belegt etwa Mario Kart 8 Deluxe um die 8 GByte, während The Legend of Zelda: Breath of the Wild auf ungefähr 13,4 GByte kommt.



