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Sandisk: "Sandforce ist am flexibelsten für SSDs"

Kingston, Intel, OCZ und nun auch Sandisk - vier Schwergewichte des Geschäfts mit Flash-Produkten setzen auf die SSD-Controller von Sandforce. Sandisks Produktmanager Stefan Kratzer erklärt im Interview, warum das so ist.

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Die Extreme-SSDs
Die Extreme-SSDs (Bild: Sandisk)

Mit der neuen Serie Extreme hat Sandisk als ein weiterer Hersteller schnelle SSDs mit Schnittstellen für 6-GBit-Sata vorgestellt, die mit Controllern von Sandforce arbeiten. Ähnlich wie Intel, das bei der Vorstellung seiner Serie 520 die eigene Firmware betonte, hat auch Sandisk gearbeitet.

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"Sandforce ist am flexibelsten", sagte Stefan Kratzer, Produktmanager bei Sandisk, im Gespräch mit Golem.de. Der Chipentwickler, der vor kurzem von LSI gekauft wurde, bietet laut Kratzer ein Baukastensystem an, mit dem die Firmware des Controllers an die Fähigkeiten der verbauten Flash-Bausteine angepasst werden kann. "Etwas mehr Performance ist dabei immer drin", sagte Kratzer.

Ein anderer Schwerpunkt kann auf die Zuverlässigkeit gelegt werden. Sandisk hat sich für seine Extreme-Serie Kratzer zufolge für einen Mittelweg entschieden. Daher bietet das Unternehmen auf die SSDs auch drei Jahre Garantie, für die keine Registrierung durch den Kunden erforderlich ist.

Die Eigenentwicklung von SSD-Firmware soll sich für Sandisk lohnen, denn die Prognosen der Marktforscher sind äußerst gut. Stefan Kratzer zufolge sehen Gartner und die GfK bis 2015 ein jährliches Wachstum von 15 Prozent in der EMEA-Region voraus. Das bezieht sich sowohl auf die im Einzelhandel verkauften Produkte als auch auf die OEM-SSDs, die mit PCs angeboten werden.

Upgrade-Kits mit USB-Adapter noch im Frühjahr 2012

Alleine im Jahr 2012 sollen laut Kratzer in dieser Region 3 Millionen SSDs verkauft werden. Damit sich bestehende Festplatten leichter ersetzen lassen, will Sandisk künftig auch - wie beispielsweise Kingston - Upgrade-Kits anbieten. Diese Kombination aus einer USB-to-Sata-Bridge und Imaging-Software soll es bei Sandisk aber einzeln geben, nicht nur als Bundle mit SSDs.

Die sonst bei vielen Herstellern angebotene Software von Acronis will Sandisk nicht verwenden, eine endgültige Entscheidung über das Imaging-Programm steht noch nicht fest. Ebenso ist noch nicht entschieden, ob der Adapter auch USB 3.0 beherrschen wird. Das würde das Kopieren der Daten beschleunigen, beispielsweise wenn ein Notebook mit USB 3.0 aufgerüstet werden soll und kein anderer PC mit freien Sata-Ports zur Verfügung steht.



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beaver 16. Feb 2012

Yep, das kann ich auch bestätigen. Und sagen woher man das weiß, darf man eh nicht, weil...

ozelot012 16. Feb 2012

Habe mir bereits 2009 eine gegönnt, eine Postville G2. Heute gibt es welche, die sind...


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