Sandisk Professional: Western Digital stellt externe Speichergeräte für Profis vor
Unter der Marke Sandisk hat Western Digital neue externe Storage-Produkte vorgestellt. Die Serie Sandisk Professional(öffnet im neuen Fenster) umfasst Raid-Systeme und externe Speichermedien, die sich mit hoher Geschwindigkeit und vielen zusätzlichen Anschlüssen an professionelle Anwender richten. Western Digital spricht etwa vom Einsatz in Film- und Medienproduktion. Die Serie(öffnet im neuen Fenster) beinhaltet den G-Drive Pro, G-Raid 2, G-Raid Shuttle 4, G-Raid Shuttle 8 und den G-Raid Shuttle SSD. Alle Produkte werden per Thunderbolt oder USB an ein Hostsystem angeschlossen. Es handelt sich also nicht um NAS-Systeme oder Netzlaufwerke.
Die G-Drive Pro(öffnet im neuen Fenster) ist das Einstiegsgerät in die Serie. Hier wird eine einzelne Western-Digital-HDD mit 7.200 rpm verbaut. Der Hersteller verbaut HDDs der Ultrastar-Serie, die in der Praxis sehr zuverlässig sind – zumindest laut dem aktuellen Quartalsbericht des Hosters Backblaze(öffnet im neuen Fenster) . Dieser verwendet einige Ultrastar-Modelle in den eigenen Storage-Geräten.
Die G-Drive Pro wird in 4, 6, 12 und 18 TByte angeboten. Sie ist in einem robusten Gehäuse verstaut, welches einen dedizierten Netzschalter, zwei Thunderbolt-3-Ports und eine USB-C-Schnittstelle verwendet. Über die Thunderbolt-3-Anschlüsse sollen per Daisy Chaining bis zu fünf solcher Laufwerke in Reihe geschaltet werden können. Die Datenübertragungsrate liegt hier bei maximal 250 MByte/s und wird wahrscheinlich durch die HDD-Leistung definiert. Der Startpreis für das G-Drive Pro liegt bei 335 Euro.
G-Raid Shuttle mit vier oder acht HDDs
Das G-Raid 2(öffnet im neuen Fenster) ist ein sehr ähnliches Produkt, hat allerdings Platz für zwei Ultrastar-HDDs mit 7.200 rpm. Die Festplatten sind ab Werk für Raid 0 konfiguriert, was die Leistung auf Kosten der Datenredundanz erheblich verbessern kann. Optional sind Raid 1 für Spiegelung oder einfach nur JBOD-Konfigurationen möglich. Die Festplatten lassen sich über die Vorderseite leicht erreichen und austauschen.
An der Rückseite sind zwei Thunderbolt-3-Ports mit Daisy-Chaining-Funktion, USB-C und HDMI vorhanden. Das G-Raid 2 gibt es in Kapazitäten zu 8, 12, 24 und 36 TByte, jeweils aus beiden Festplatten summiert. Der Startpreis liegt bei 635 Euro.
Das G-Raid Shuttle 4(öffnet im neuen Fenster) und Shuttle 8(öffnet im neuen Fenster) sind nahezu baugleiche Produkte mit vier respektive acht Laufwerksschächten. Das ermöglicht diverse Raid-Konfigurationen wie JBOD, Raid 0, 10, 1, 6 (nur beim Shuttle 8) und 60 (nur beim Shuttle 8). Die Geräte werden mit Raid 5 vorkonfiguriert ausgeliefert. Auch hier ist Daisy Chaining für maximal fünf Geräte möglich. Durch die vielen Hot-Swap-Bays dürfte das nicht immer nötig sein.
Das Shuttle 4 kann mit Kapazitäten zu 24, 48 und 72 TByte bestellt werden. Der Startpreis liegt bei 2.100 Euro. Der Shuttle 8 startet bei 4.000 Euro mit 48 TByte Kapazität. Es sind auch 96 und 144 TByte kaufbar.
Lesegeräte vorgestellt
Das G-Raid Shuttle SSD(öffnet im neuen Fenster) ersetzt die Ultrastar-Laufwerke durch schnellere SSDs von Western Digtal. Dort hinein passen acht SSD-Module, die standardmäßig in Raid 5 konfiguriert sind. Auch hier ist Daisy Chaining mit fünf Geräten möglich. Das G-Raid Shuttle SSD kostet ab 4.800 Euro mit 8 TByte Kapazität.
Neben den Storage-Geräten werden auch einige Leseadapter angeboten. Die Pro-Reader-Serie(öffnet im neuen Fenster) gibt es für austauschbare SD-Karten verschiedener Größen: Cfast, Minimag und CFExpress. Sie eignen sich daher für diverse professionelle Kameras als Lesegeräte. Die Pro-Reader-Module starten bei 80 Euro.
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