Sandisk Extreme 900: Externe SSD mit fast 2 TByte Speicherplatz

Sandisk hat eine neue SSD vorgestellt, die zumindest platztechnisch externe und kleine Festplatten ablösen könnte. 1,92 TByte bietet die Extreme 900, und das in einem Gehäuse, das etwas größer als Samsungs externe SSD ist. Mit technischen Daten hält sich das Unternehmen jedoch zurück.

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Sandisks Extreme 900 (groß) und 500 (klein) sind externe SSDs.
Sandisks Extreme 900 (groß) und 500 (klein) sind externe SSDs. (Bild: Sandisk)

Sandisk Extreme 900 ist eine externe SSD, die mit besonders viel Speicherplatz angeboten werden soll. Zur Auswahl stehen 480 und 960 GByte sowie 1,92 TByte. Zumindest das größte Modell bietet damit mehr Kapazität als Samsungs erst Anfang des Jahres 2015 vorgestellte Portable T1, die etwa so groß ist wie die kaum noch produzierten 1,8-Zoll-Festplattenlaufwerke.

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Sandisk Extreme 900 braucht mit 76 x 76 x 11 mm etwas mehr Platz als Samsungs Modell (71 x 53 x 9 mm). Aber auch das Sandisk-Modell ist damit noch recht klein und ein Verlust wird finanziell schmerzhaft. Das kleinste Modell kostet bereits rund 400 US-Dollar. Wie üblich handelt es sich bei US-Preisen um Nettopreise. Hierzulande müssen noch diverse Abgaben hinzugerechnet werden. Angesichts der drohenden Dollar-Parität dürfte der Euro-Preis deutlich höher ausfallen. Das 960-GByte-Modell kostet rund 600 US-Dollar. Den besten Preis pro GByte bietet das 1.92-TByte-Modell. Es kostet jedoch stolze 1.000 US-Dollar. Spätestens bei diesem Modell empfiehlt sich eigentlich eine Diebstahlsicherung.

  • Sandisk-USB-Stick mit 256 GByte Kapazität (Bild: Sandisk)
  • Sandisk-USB-Stick mit 128 GByte Kapazität (Bild: Sandisk)
  • Die neuen externen SSDs Extreme 500 (l.) und 900 (r.) (Bild: Sandisk)
Sandisk-USB-Stick mit 256 GByte Kapazität (Bild: Sandisk)

Die Speicherdichte des eigentlich kleinen Gehäuses ist nicht besonders beeindruckend. Bereits im vergangenen Jahr zeigte Sandisk eine SD-Karte mit 512 GByte Kapazität. Bei Micro-SD-Karten sind es etwas ungewöhnlich wirkende 200 GByte, die Sandisk derzeit schafft.

Bei den technischen Daten der Extreme 900 werden nur wenige Details genannt. Die Extreme 900 setzt bereits auf USB 3.1. Die maximale Datenübertragungsrate wird mit 850 MByte/s angegeben. Sandisk hat die Angabe allerdings mit ein paar Fußnoten versehen. Vermutlich gilt der Wert nur für das teuerste Modell. Details bleibt Sandisk derzeit schuldig. Zudem setzt Sandisk auf den Typ-C-Stecker des USB-Standards. Damit bietet sich der Datenträger insbesondere für das neue Macbook 12 an. Apple hat zumindest schon einen kleinen Teil seiner Rechner mit der Schnittstelle ausgestattet. Im PC-Bereich ist der Typ-C-Stecker noch sehr selten.

Extreme 500 als günstige Alternative

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Aber auch für Nutzer alter USB-Buchsen gibt es eine neue externe SSD. Die Extreme 500 hat weniger Kapazität (120, 240 und 480 GByte) und ist dafür günstiger (100, 150 und 240 US-Dollar). Die Datenübertragungsrate wird auch hier mit Fußnoten versehen und liegt bei 415 MByte/s. Das Datenblatt ist auch hier noch nicht vollständig.

Sandisk hat außerdem herkömmliche USB-Sticks mit besonders hohen Kapazitäten vorgestellt. Ein Modell verschwindet größtenteils im USB-Schacht und bietet 128 GByte. 256 GByte schafft Sandisk mit dem länglichen Stick-Format. Der Stick 128GB Sandisk Ultra Fit USB 3.0 und der Stick 256GB Sandisk Ultra USB 3.0 kosten 120 beziehungsweise 200 US-Dollar.

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