Sandforce SF3700: LSIs SSD-Controller für PCIe kommt erst Ende 2014

Der Griffin genannte Sandforce-Controller SF3700 mit PCIe-Anbindung für Solid State Drives verzögert sich: LSI hat den Controller überarbeitet und liefert ihn im B0-statt im A1-Stepping aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Sandforce SF3700: LSIs SSD-Controller für PCIe kommt erst Ende 2014
(Bild: LSI)

LSI hatte den Sandforce-Controller SF3700 Ende 2013 angekündigt, bis heute aber nur Muster an Partner verschickt. Der SF3700, Codename "Griffin", unterstützt wie Samsungs MDX-Controller PCIe mit vier Lanes, um damit SSDs anzubinden - bis zu 1,8 GByte pro Sekunde sollen so möglich sein.

Stellenmarkt
  1. IT-Prozessmanagerin bzw. IT-Prozessmanager(w/m/d)
    Handwerkskammer Düsseldorf, Düsseldorf
  2. Mitarbeiter Controlling & Reporting (w/m/d)
    Endress+Hauser Wetzer GmbH+Co.KG, Nesselwang
Detailsuche

Bisher ist der Griffin noch in keiner am Markt erhältlichen SSD verbaut. Wie die VR-Zone berichtet, soll LSI den Controller zwischenzeitlich überarbeitet haben und ihn seit heute im B0-statt im A1-Stepping ausliefern. Welche Unterschiede die beiden Revisionen aufweisen, bleibt jedoch vorerst unklar.

Den Sandforce-Controller gibt es in vier Varianten mit PCIe-2.0- und Sata-6-GBit/s-Unterstützung, DRAM-Cache fehlt allen: Die Bausteine SF3719 und SF3729 unterstützen nur zwei Lanes, die SF3739 und SF3759 auch vier Lanes. Somit sind rechnerisch abzüglich Kodier-Overhead in der Praxis bis zu 1,6 GByte pro Sekunde möglich.

Das kleinste Modell kann zudem nur bis zu 128 GByte Flash-Speicher ansprechen, es dürfte vor allem für kleine Boot-SSDs auf M.2-Steckkarten vorgesehen sein. Die drei größeren Bausteine können 2 TByte adressieren. LSI Sandforce ist seit Mai 2014 Teil von Seagate, an wen der Hersteller den Griffin-Controller ausliefert, ist nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich

Viele Teile der Community messen schlechtere Werte im Vergleich zu Windows 10, wenn sie Windows 11 auf ihren SSDs verwenden.

Microsoft: Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich
Artikel
  1. CoreELEC/LibreELEC: Smart-TV mal anders
    CoreELEC/LibreELEC
    Smart-TV mal anders

    Eine TV-Box Marke Eigenbau bringt Spaß und Gewissheit über unsere Daten. Die Linux-Distributionen CoreELEC und LibreELEC eignen sich da besonders.
    Eine Anleitung von Sebastian Hammer

  2. Weltraumteleskop: Hubble ist wieder im Einsatz
    Weltraumteleskop
    Hubble ist wieder im Einsatz

    Mit einer neuen Software sollen die Instrumente des Weltraumteleskops künftig auch trotz bestimmter Fehler weiter arbeiten.

  3. Ubisoft Blue Byte: Anno 1800 muss in die Verlängerung
    Ubisoft Blue Byte
    Anno 1800 muss in die Verlängerung

    Vorerst gibt es kein neues Anno und auch kein Die Siedler: Ubisoft Blue Byte kündigt für 2022 eine vierte Season für Anno 1800 an.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /