San José: Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst

Nach Waymo und Uber testen auch deutsche Firmen selbstfahrende Taxiflotten in den USA. Bosch und Daimler geht es dabei nicht nur um die Entwicklung autonomer Autos.

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Vollgepackt mit Sensoren ist die S-Klasse in San José unterwegs.
Vollgepackt mit Sensoren ist die S-Klasse in San José unterwegs. (Bild: Daimler)

Der Autozulieferer Bosch und der Autokonzern Daimler haben im kalifornischen San José einen selbstfahrenden Taxidienst gestartet. Die autonomen S-Klasse-Fahrzeuge sollen zwischen dem Stadtteil West San José und dem Zentrum pendeln, teilten beide Firmen am 9. Dezember mit. Dabei würden die Fahrzeuge von einem Sicherheitsfahrer überwacht. Mit einer von der Daimler Mobility AG entwickelten App könnten die Nutzer die Taxis buchen, an einem definierten Abholort zusteigen und sich an ihr Ziel fahren lassen.

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Daimler und Bosch hatten ihre Kooperation bei der Entwicklung selbstfahrender Autos im April 2017 angekündigt. Im November 2018 wurde San José als Standort der Testflotte benannt. Dabei setzen die beiden Firmen auf die Plattform Drive PX Pegasus vom Chiphersteller Nvidia.

Der Mitteilung zufolge erhoffen sich beide Unternehmen durch das Projekt "weitere wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung ihres automatisierten Fahrsystems nach SAE-Level 4/5". Diese Stufen bedeuten, dass die Fahrzeuge bestimmte Fahraufgaben komplett selbst übernehmen oder ganz ohne menschlichen Fahrer unterwegs sein können. Außerdem erwarten sich die Firmen Aufschluss darüber, "wie selbstfahrende Autos in ein intermodales Mobilitätssystem mit zum Beispiel öffentlichem Personennahverkehr und Carsharing integriert werden können".

Bosch und Mercedes-Benz arbeiten bei der Entwicklung selbstfahrender Systeme eng zusammen. Dazu nutzen beide Firmen unter anderem das neue Daimler-Testzentrum für autonomes Fahren im baden-württembergischen Immendingen. Neuronale Netze und schnelle Rechner spielen dabei eine entscheidende Rolle. Der Fokus liegt demnach nicht auf Prototypen, sondern auf einem serientauglichen System, das in unterschiedliche Fahrzeugtypen und -modelle integriert werden kann.

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Die US-amerikanische Konkurrenz, vor allem die Google-Schwester Waymo, scheint bei der Entwicklung autonomer Autos allerdings schon etwas voraus. So lässt das Unternehmen bereits Fahrgäste ohne Sicherheitsfahrer befördern. Der Mitfahrdienst Uber musste durch einen tödlichen Unfall allerdings einen schweren Rückschlag bei seinen Entwicklungen hinnehmen. Für den Unfall machte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB eine unzureichende Fehlerkultur bei Uber mitverantwortlich.

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