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Samwer: United Internet kauft großen Anteil von Rocket Internet

United Internet-Chef Ralph Dommermuth kauft sich einen Sitz im Aufsichtsrat von Rocket Internet. Seine Firma aus Montabaur zahlt 435 Millionen Euro für knapp 11 Prozent an Rocket.

Artikel veröffentlicht am ,
Oliver Samwer
Oliver Samwer (Bild: Ludwig-Maximilians-Universität München)

United Internet investiert 435 Millionen Euro in Rocket Internet. Das gab das Unternehmen mit den Marken 1&1, GMX und Web.de bekannt. Über United Internet Ventures erwirbt das Unternehmen die Beteiligung in Höhe von 10,7 Prozent. Die Startup-Gründungsfabrik Rocket Internet aus Berlin wird damit vor dem erwarteten Börsengang mit rund 4,3 Milliarden Euro bewertet.

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Bereits seit 2007 investiert United Internet gemeinsam mit den Samwer-Brüdern über Global Founders Capital in Internet- und Technologiefirmen. Ralph Dommermuth, Chef von United Internet, bekommt dafür einen Sitz im Aufsichtsrat von Rocket.

Nach der Transaktion halten neben United Internet, Investment AB Kinnevik (18,5 Prozent), Access Industries (8,5 Prozent), Philippine Long Distance Telephone Company (8,6 Prozent) und der Global Founders Fund (53,7 Prozent) Anteile an Rocket Internet.

Philippine Long Distance Telephone Company (PLTD) hatte vor einer Woche 10 Prozent an Rocket noch für eine Bewertung von 3,3 Milliarden Euro erhalten.

Oliver Samwer hatte sich zuvor kritisch zu der bisherigen Verkaufspolitik von Rocket Internet geäußert. "Sehr viele Unternehmen haben wir zu früh verkauft, das müssen wir uns heute selbstkritisch eingestehen." Das Vermögen von Oliver, Marc und Alexander Samwer wird auf 350 Millionen Euro geschätzt.

Der 50-jährige Dommermuth, der selten in der Öffentlichkeit auftritt, gilt als einziger Internetmilliardär in Deutschland. Im Jahr 2013 machten die 6.900 Beschäftigten von United Internet einen Umsatz von knapp 2,7 Milliarden Euro, 2014 könnten sich die Erlöse an 3 Milliarden Euro annähern.



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firstwastheblub 18. Aug 2014

auch gutes kopieren muss gekonnt sein also liegst du mit deiner annahme falsch.

azeu 18. Aug 2014

die haben sogar das Copy/Paste evolutionär weiterentwickelt.


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