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Rocket Internet: Samwer-Inkubator verkauft Zalando-Anteile

Rocket Internet, die Startup-Fabrik der Samwer-Brüder, gibt ihre Zalando-Anteile an ihre Gesellschafter ab. Der dänische Modemilliardär Anders Holch Povlsen wird neuer Zalando-Anteilseigner.

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Werbung von Zalando (Bild: Zalando)

Der Zalando-Gesellschafter Rocket Internet hat seine Anteile an seine Teilhaber Kinnevik, European Founders Fund (EFF) und Access Industries verkauft. Das gab der Onlinekonzern am 13. August 2013 bekannt. Damit hält Kinnevik nun 37 Prozent der Anteile an Zalando direkt und ist größter Gesellschafter des Berliner Internetkonzerns. Kinnevik ist eine schwedische Risikokapital-Gesellschaft.

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Ein Zalando-Sprecher sagte Golem.de, dass der Ausstieg eines Inkubators nach einigen Jahren ein ganz normaler Vorgang sei. Zalando wurde 2008 gegründet.

Neben Kinnevik erhalten auch die Rocket-Gesellschafter European Founders Fund und Access Industries direkte Anteile an Zalando.

Der dänische Modeunternehmer Anders Holch Povlsen wird neuer Zalando-Gesellschafter. Povlsen, dem die Marken Jack & Jones, Vero Moda, Only und Selected gehören, kauft insgesamt 10 Prozent der Unternehmensanteile von Gesellschaftern wie dem European Founders Fund, Holtzbrinck und Tengelmann. Die Gesellschafter bleiben aber weiterhin bei Zalando engagiert.

Zalando-Gründer und Geschäftsführer David Schneider erklärte, es sei ein Gewinn, "einen so erfahrenen Modeunternehmer als Partner an unserer Seite zu haben." Damit sei ein langfristig ausgerichteter Gesellschafter gefunden worden, hieß es weiter.

Kinnevik hält nun 37 Prozent, der European Founders Fund 18 Prozent, Anders Holch Povlsen 10 Prozent, DST Global 9 Prozent, Holtzbrinck Ventures 8 Prozent und Tengelmann Ventures 6 Prozent. Die verbliebenen 12 Prozent gehören Einzelpersonen, darunter sind auch die Gründer, Access Industries, JP Morgan und andere.

2012 konnte der Internethändler einen Nettoumsatz von rund 1,15 Milliarden Euro verzeichnen. Für das erste Quartal 2013 steigerte Zalando seinen Nettoumsatz um 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 372 Millionen Euro.

Rocket Internet konzentriert sich vor allem auf den Verkauf von Mode, Möbeln und auf E-Commerce im Allgemeinen. Zu den größten Beteiligungen gehören unter anderem der erst 18 Monate alte Modeshop Zalora, für den Rocket zuletzt allein 180 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, und der ein Jahr alte Amazon-Konkurrent Lazada, in den kürzlich 100 Millionen US-Dollar flossen. Beide sind in Südostasien aktiv. Rockets vor zwei Jahren gegründeter russischer Modeshop Lamoda konnte kürzlich 130 Millionen US-Dollar einsammeln.

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Trockenobst 14. Aug 2013

Nicht ganz. Dort gibt es auch Schuhe/Mode von Marken die in Europa schwer zu finden...

ooooDanieloooo 14. Aug 2013

Das kann man an der Börse übrigens schon immer. Nennt sich short sale oder Leerverkauf.

ooooDanieloooo 14. Aug 2013

Obwohl ich auch Zweifel am längerfristigen Erfolg von Zalando habe, die Samwers stecken...

ooooDanieloooo 14. Aug 2013

Die Samwers haben AFAIK überhaupt keinen Anteil am operativen Geschäft von Zalando. Sie...


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