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Samsung Galaxy Buds 4 Pro: Verfügbarkeit und Fazit

Samsung verlangt für die Galaxy Buds 4 Pro(öffnet im neuen Fenster) 250 Euro. Die Galaxy Buds 4 Pro sind in den Farben Schwarz, Weiß und Pink Gold verfügbar; das pink-goldene Modell gibt es nur bei Samsung direkt. Ein Ladekabel liegt nicht bei. Im übrigen Handel gibt es die Galaxy Buds 4 Pro bereits ab 200 Euro.

Fazit

Die Galaxy Buds 4 Pro sind zweifellos die besten ANC-Hörstöpsel von Samsung. Sie sitzen angenehm, klingen prima, haben eine gute ANC-Leistung, einen angenehmen Transparenzmodus und sind dabei absolut nicht windempfindlich. Die Sprachqualität ist auch in lauten Umgebungen prima und die Steuerung ist mit Abstrichen als gut einzustufen.

Trotzdem fällt es schwer, die Galaxy Buds 4 Pro zu empfehlen, weil fast die gesamte Konkurrenz mehr liefert, was hauptsächlich an Entscheidungen von Samsung liegt: Nur wer das passende Galaxy-Smartphone mit den Galaxy Buds 4 Pro verwendet, kann alle Möglichkeiten der Hörstöpsel nutzen. Denn weder auf iPhones noch auf anderen Android-Geräten erhalten Käufer alle Funktionen des bezahlten Produkts; darauf weist Samsung nur unzureichend hin.

Aber selbst, wer die Galaxy Buds 4 Pro ausschließlich im Samsung-Ökosystem verwendet, muss sich auf Kompromisse einlassen. Uns störte starker Schritthall, der nicht bei allen Kunden auftreten muss. In dieser Preisklasse ist es inakzeptabel, dass sich der Klang bei der ANC-Umschaltung verändert. In Telefonaten vermissen wir eine Mikrofonsteuerung, und die Trageerkennung könnte kaum schlechter sein.

Ungewöhnlich: Die Tastensteuerung der Galaxy Buds 4 Pro reagiert nur auf Hautberührungen und ist dadurch mit herkömmlichen Handschuhen nicht nutzbar. In dieser Preisklasse erwarten wir mehr Anpassungsmöglichkeiten bei der Steuerung, und Bluetooth-Multipoint sollte auch dabei sein. Ebenfalls unschön: Die unübersichtliche Android-App verlangt neuerdings zwingend ein Samsung-Konto und setzt es besonders unpraktisch um.

Viele andere Hersteller bieten bei ihren Bluetooth-Hörstöpseln Funktionen wie Kopfgesten, Auracast, HD-Codecs und Spatial Audio auf allen Geräten. Bei ähnlicher Bauform ziehen wir die Freebuds Pro 4 von Huawei vor, während die neueren Freebuds Pro 5 in einigen Aspekten enttäuschenderweise schlechter abschneiden. Und wer das Maximum bei der ANC-Leistung sucht, greift zu einem der aktuelleren Bose-Hörstöpsel , die Käufern leider noch immer jeweils andere Kompromisse abverlangen.

Ingo Pakalski hat in acht Jahren schon viele Dutzend Kopfhörer pro Jahr für Golem.de getestet. Ob In-Ears, Over-Ears oder Open-Ears. Nur selten stößt er dabei auf Geräte, die er guten Gewissens empfehlen kann.


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