Samsungs faltbares Smartphone: Variante des Galaxy Fold könnte Glasdisplay bekommen

Möglicherweise wird Samsungs künftiges Falt-Smartphone ein Display aus Glas haben. Damit würde ein Hauptkritikpunkt bei faltbaren Displays beseitigt, die bisher aus Kunststoff bestehen und damit sehr leicht zerkratzen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsungs neues faltbares Smartphone
Samsungs neues faltbares Smartphone (Bild: Samsung/Screenshot: Golem.de)

Moderne Falt-Smartphones haben eine Achillesferse - die Displays sind aus Kunststoff und können somit leicht zerkratzen. Laut des Twitter-Kontos Ice Universe wird Samsungs künftiges Falt-Smartphone ein Glasdisplay haben.

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Das Twitter-Konto lag in der Vergangenheit mit Enthüllungen aus der Technikbranche oft richtig. Auch im aktuellen Fall nennt Ice Universe keine Quelle für die Angabe. Das Twitter-Konto zeigt ein Foto eines faltbaren Smartphones, bei dem es sich um den Nachfolger des Galaxy Fold handeln soll. Samsung selbst hatte das Gerät vage kurz vor Weihnachten 2019 auf der chinesischen Kurznachrichtenplattform Weibo angekündigt.

Das erste Foto von Samsungs zweitem Smartphone mit faltbarem Display ist diesmal im klassischen Klapphandy-Design gehalten. Die faltbaren Smartphones werden wie frühere Klapphandys in der Mitte zusammengeklappt. Im Unterschied zu Klapphandys gibt es bei faltbaren Smartphones aber ein durchgehendes Display. Bei klassischen Klapphandys war das Display im oberen Bereich untergebracht und im unteren Teil befand sich eine Handy-Tastatur.

Neues Smartphone könnte das Galaxy Fold ergänzen

Das neue Falt-Smartphone von Samsung könnte eine Ergänzung zum Galaxy Fold werden, das erste Falt-Smartphone des Smartphone-Marktführers.

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Das neue Modell greift den Formfaktor des Razr von Motorola auf und verabschiedet sich damit vom 4:3-Displayformat des Galaxy Fold. Bisher ist nicht bekannt, unter welcher Produktbezeichnung das Smartphone erscheinen wird. Auch gibt es noch keinen Termin für eine Markteinführung und keine Angaben zum Preis.

Samsung hat sich kürzlich die Rechte an der Marke Samsung Ultra Thin Glass gesichert, das abgekürzt als UTG auf den Markt kommen könnte. Das besonders dünne Glas könnte biegbar sein. Solch dünnes, biegsames Glas wird bereits seit längerem von der Glasindustrie gefertigt, wie Golem.de bereits im Jahr 2016 berichtete. Aber bisher wurde biegsames Glas noch nicht für Falt-Smartphones eingesetzt.

Samsungs Vorteil gegenüber dem Motorola Razr

Falls sich die vorliegenden Angaben bestätigen, hätte Samsung sich einen Vorteil gegenüber dem Motorola Razr erarbeitet, das mit einem faltbaren Display aus Kunststoff erscheinen soll. Motorola hat den Termin für eine Markteinführung des Razr erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Eigentlich sollte das Razr-Smartphone zumindest in den USA noch im Januar 2020 ausgeliefert werden. Vorbestellungen sollten am 26. Dezember 2019 beginnen. Wann das Falt-Smartphone in den USA auf den Markt kommen wird, ist nicht bekannt. Es könnte also passieren, dass das Samsung-Smartphone vor dem Motorola Razr in den Verkauf geht.

Auch Samsung und Huawei mussten die Markteinführung ihrer ersten faltbaren Smartphones verschieben. Hier gab es vor allem technische Gründe. Motorola, das zu Lenovo gehört, begründete die Verschiebung des Verkaufsstarts mit einer hohen Nachfrage. Das ist sonderbar, denn Kunden können das Gerät bisher gar nicht vorbestellen.

In Deutschland soll das Motorola Razr im ersten Halbjahr 2020 erscheinen, so die letzte Planung. Derzeit ist nicht bekannt, ob der verzögerte Verkaufsstart in den USA auch den Termin für die Markteinführung in Deutschland verschiebt. Der Termin für den Verkauf in Deutschland ist allerdings sehr vage angegeben, so dass es sein kann, dass er gehalten wird.

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sofries 29. Dez 2019

Das ist doch alles sehr pessimistisch wie du es beschreibst. Innovationen gab es auch in...

E-Narr 27. Dez 2019

Auch Kunstoffdisplays sind bereits gebrochen. Anderseits habe ich noch NIE ein Nokia 808...



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