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Samsungs faltbares Smartphone: Display des Galaxy Fold geht schnell kaputt

Samsungs neues Galaxy Fold ist schon nach wenigen Tagen Nutzung kaputt gewesen. Erste Testmuster des faltbaren Smartphones wiesen Defekte am Display auf. Samsung will die Vorfälle untersuchen.

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Samsungs Galaxy Fold auf dem MWC 2019
Samsungs Galaxy Fold auf dem MWC 2019 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Da steht Samsung nicht gut da: Wenn neuartige Geräte eingeführt werden, kommt es auf die ersten Eindrücke an. Und die sind beim Galaxy Fold alles andere als beruhigend. Samsung verteilte in den USA erste Testmuster des faltbaren Smartphones an Journalisten. In vielen Redaktionen war das 2.000 Euro teure Smartphone schon nach wenigen Tagen defekt: Das faltbare Display wies erhebliche Beschädigungen auf. Die Ursache für die gehäuften Ausfälle sind nicht bekannt - Samsung will das Problem untersuchen.

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Bloomberg, CNBC und The Verge gehören zu den US-Medien, die nach wenigen Tagen Defekte an ihren Testmustern des Galaxy Fold feststellten. Im Fall von Bloomberg kann das Problem damit zusammenhängen, dass eine Displayschutzfolie entfernt wurde, die nicht hätte entfernt werden dürfen. Es ist unklar, wie gut Samsung auf diesen Aspekt hinweist.

Allerdings erklärt dies die Ausfälle nur bedingt, denn sowohl CNBC als auch The Verge versichern, die Displayschutzfolie nicht entfernt zu haben. Samsung reagierte mittlerweile mit einer Stellungnahme, die aber kaum für Aufklärung sorgt. Das Unternehmen betont darin nur, dass der Displayschutz nicht entfernt werden dürfe und dafür gesorgt werde, dass es für Kunden eindeutige Hinweise darauf geben solle. Die betroffenen Redaktionen schickten ihre defekten Geräte zurück an Samsung und erhalten Austauschgeräte.

In allen berichteten Fällen war das faltbare Display des Galaxy Fold nach wenigen Tagen Nutzung defekt. Samsung selbst gibt an, dass sich das Faltdisplay mindestens 200.000 Mal öffnen und schließen lasse, ohne Schaden zu nehmen. Würde das Smartphone jeden Tag 100 Mal geöffnet, müsste es also knapp 5,5 Jahre halten. Dabei dürften 100 Öffnungsvorgänge pro Tag schon viel sein, in der Praxis sollte das Display also länger halten.

Trotz der bekanntgewordenen Probleme will Samsung daran festhalten, das Galaxy Fold in den USA am 26. April 2019 auf den Markt zu bringen. Es ist unwahrscheinlich, dass Samsung die berichteten Probleme in etwas mehr als einer Woche gelöst bekommt. In Deutschland ist die Markteinführung des 2.000 Euro teuren Galaxy Fold für den 3. Mai 2019 vorgesehen, der Vorverkauf soll am 26. April 2019 beginnen.



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