Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

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Das Chromebook bekommt bald ein Desktoppendant.
Das Chromebook bekommt bald ein Desktoppendant. (Bild: Beck Diefenbach/Reuters)

Die ersten Nutzer packen bereits Googles Chromebox aus. In den USA hat über den Händler Tigerdirect offenbar die Auslieferung begonnen. Das war allerdings ein Fehler, denn mittlerweile sind die Shopeinträge bei Tigerdirect wieder entfernt worden. Für 330 US-Dollar bekommt der Käufer recht gute Hardware in einem kleinen und unauffälligen Gehäuse. Es ist sogar kleiner und vor allem flacher als ein alter Mac Mini und bietet dennoch ein integriertes Netzteil.

Inhalt:
  1. Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
  2. US-Blogger zeigt das ausgepackte Gerät

Verfügbar waren kurzzeitig zwei Modelle. Das eine ist eine Celeron-Chromebox XE300M22-A01US mit einem B840 (2 x 1,9 GHz, Intel HD 3000, kein Hyperthreading). Der Prozessor kostet laut Intel alleine bereits 86 US-Dollar. Google und Samsung werden vermutlich gute Rabatte bekommen haben. Das andere Modell hat einen Core i5. Zudem bietet das System 4 GByte RAM. Im Vergleich zu den ersten Chromebooks ist die ChromeOS-Hardware damit sehr viel leistungsfähiger. ChromeOS ist allerdings unserer Erfahrung nach auch sehr schlank. Allerdings dürfte die neue Hardware mehr Potenzial für zukünftige Entwicklungen bieten. Da ChromeOS installiert ist, fehlt dem Gerät weiterhin eine ordentliche Speicherausstattung. 16 GByte in Form einer SSD müssen reichen. Der Rest wird bei Google gespeichert. Mit allen Vor-, aber auch Nachteilen. Wer eine Chromebox nutzt, braucht eine Internetverbindung. Die Box dürfte sich dafür aber schnell austauschen lassen.

Viele Anschlüsse bei der Chromebox

Die Anschlussausstattung ist hingegen wieder gut. Sechs USB-Anschlüsse bietet die kleine Kiste, zwei davon an der Vorderseite neben einem Headset-Anschluss. Die anderen vier sind auf der Rückseite. Bei den Monitoranschlüssen waren Samsung und Google erstaunlich großzügig. Es gibt einen DVI-I-Anschluss, der auch analoge Signale bietet. Außerdem gibt es zwei Displayport-Anschlüsse, Intels Celeron kann zwei Monitore gleichzeitig ansprechen, sowie Gigabit-Ethernet und Bluetooth 3.0. WLAN beherrscht die Chromebox auch - sogar als Dual-Band-Ausführung (802.11a/n und b/g/n), was bei dem Preis erstaunlich ist. Das war schon beim Chromebook so, offenbar legt Google gesteigerten Wert auf eine gute WLAN-Anbindung, die durch Chrome-OS aber auch nötig ist.

Auch an einen Kensington-Anschluss wurde gedacht. Für spontan aufgebaute Internetcafés dürfte sich die Box gut eignen und muss dann auch gesichert werden.

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US-Blogger zeigt das ausgepackte Gerät 
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lottikarotti 30. Mai 2012

Wenn du eines Tages erwachsen bist und in's Berufsleben einsteigst, wird dir schnell...

Sander Cohen 30. Mai 2012

Bei dem Bild hab ich halt sofort ans iPhone gedacht... Die Farben im Zusammenspiel mit...

chrulri 25. Mai 2012

Schon mal versucht eine Wolke du mixen? Das tut der nichts.

Ampel 25. Mai 2012

das was Ms früher gemacht hat und auch heute noch teilweise macht ,ist eines der vielen...

Ampel 25. Mai 2012

Gehen wir mal von Inoffiziellen quellen aus so verkauft Intel die Prozessoren immer 1000...


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