Samsung Xcover 3 im Test: Robust, handlich, günstig

Das neue Xcover 3 ist wasser-, staub- und stoßfest und dabei erstaunlich kompakt. Die Ausstattung liegt im Mittelklassebereich, interessant wird das Smartphone durch seinen Preis: Zum Start ist er mehr als 150 Euro niedriger als beim Vorgänger.

Artikel von veröffentlicht am
Das neue Xcover 3 von Samsung
Das neue Xcover 3 von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Samsungs wasser-, staub- und stoßfeste Xcover-Serie hat mit dem Xcover 3 ein neues Modell erhalten. Bisher waren die Xcover-Modelle gemessen an der Leistungsfähigkeit der Mittelklasse-Hardware betrachtet immer etwas zu teuer. Das hat Samsung mit dem neuen Gerät erfreulicherweise geändert: Die Ausstattung ist besser als die des Vorgängers, der Preis dafür deutlich niedriger. Golem.de hat sich das neue Modell genauer angeschaut.

Inhalt:
  1. Samsung Xcover 3 im Test: Robust, handlich, günstig
  2. Echte Tasten und Xcover-Button
  3. Kein Smartphone für Spieler
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Das Gehäuse des neuen Modells ist deutlich unauffälliger als das des Xcover 2. Dennoch ist es wieder nach IP67 und MIL-STD 810G unter anderem vor Wasser, Staub, Stößen und Temperaturschwankungen geschützt. Auf den ersten Blick wirkt das Xcover 3 wie ein normales Smartphone, das in einer Bumper-Hülle steckt. In unseren Tests überstand das Smartphone sowohl Schläge mit einem Gummihammer und Stürze aus anderthalb Metern Höhe als auch Wasser- und Sandbäder problemlos.

  • Das neue Outdoor-Smartphone Xcover 3 von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Xcover 3 ist wie seine Vorgänger gegen Wasser, Staub und Stöße geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist 4,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der blaue Knopf am linken Rand bietet direkten Zugriff auf zahlreiche Funktionen und Anwendungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Statt Sensortasten baut Samsung auch beim Xcover 3 wieder echte Tasten ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse wirkt für ein Outdoor-Smartphone äußerst schlank. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rückdeckel ist abnehmbar, eine Gummilippe schützt den Akku vor Wasser und Schmutz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera mit 5 Megapixeln eignet sich eher nur für Schnappschüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue Outdoor-Smartphone Xcover 3 von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit 132,4 x 69,8 mm ist das Xcover 3 fast genauso groß wie sein Vorgänger, sein Display ist jedoch größer. Aufgrund der verstärkten Ecken ist das neue Modell an diesen Stellen auf jeder Seite gut 1 mm breiter. Mit 10,1 mm ist das Xcover 3 genau 2 mm dünner als das Xcover 2, entsprechend unauffällig liegt das Gerät in der Hand. Das Gewicht liegt bei 154 Gramm, hier macht sich der zusätzliche Schutz etwas bemerkbar.

Größeres Display, gleiche Gehäusegröße

Das Display des Xcover 3 hat eine Diagonale von 4,5 Zoll, die Auflösung hat Samsung bei 800 x 480 Pixeln belassen. Das ergibt eine geringe Pixeldichte von nur 207 ppi, Bildschirminhalte werden also nicht allzu scharf angezeigt. Die Farben sind neutral, der Kontrast ist nicht besonders hoch. Eine automatische Helligkeitsregulierung gibt es mangels eines entsprechenden Sensors nicht, dafür einen Outdoor-Modus, der die Helligkeit für 15 Minuten über den eigentlichen Maximalwert hinaus erhöht. Als störend empfinden wir die hohe Anfälligkeit des Displays für Fingerabdrücke: Diese lassen sich auch nach längerem Putzen nur schwer wieder entfernen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Echte Tasten und Xcover-Button 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


lemgold 07. Mai 2015

repetitio est mater studiorum. Und in meinem Fall ist die Wiederholung ein sehr bewußt...

Neuro-Chef 05. Mai 2015

Dass es außerdem dick genug ist um angenehm in der Hand zu liegen, finde ich aber auch gut.

tk (Golem.de) 04. Mai 2015

Hallo! Beides ist vorhanden, und beides ohne Deckel, da von Innen abgedichtet. :-)

tk (Golem.de) 04. Mai 2015

Um nach MIL-STD 810G zertifiziert zu werden, müssen alle dessen Anforderungen erfüllt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Bundeswehr: Das Heer will sich nicht abhören lassen
    Bundeswehr
    Das Heer will sich nicht abhören lassen

    Um sicher zu kommunizieren, halten die Landstreitkräfte in NATO-Missionen angeblich ihre Panzer an und verabreden sich "von Turm zu Turm".
    Ein Bericht von Matthias Monroy

  2. Einstieg in Linux mit drei Online-Workshops
     
    Einstieg in Linux mit drei Online-Workshops

    Linux-Systeme verstehen und härten sowie die Linux-Shell programmieren - das bieten drei praxisnahe Online-Workshops der Golem Akademie.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Milliarden-Übernahme: Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter
    Milliarden-Übernahme  
    Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter

    Mit Blick auf die Zählung von Spam-Konten bei Twitter hat Elon Musk gefragt, ob die mehr als 200 Millionen Twitter-Nutzer angerufen worden seien.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar • MindStar (u.a. Gigabyte RTX 3090 24GB 1.699€) • LG OLED TV (2021) 65" 120 Hz 1.499€ statt 2.799€ [Werbung]
    •  /