Echte Tasten und Xcover-Button
Auf der Vorderseite hat Samsung die Navigationstasten wieder als Hardware-Tasten verbaut und auf die ansonsten verwendeten Sensortasten verzichtet. Der Grund dafür: Sensortasten lassen sich nicht zuverlässig bedienen, wenn das Gerät und/oder die Finger nass sind. Zusätzlich zum Einschalter am rechten Rand und der Lautstärkewippe am linken Rand findet sich beim Xcover 3 links noch ein in Blau gehaltener Knopf. Dieser Xcover-Button kann durch einfachen und langen Druck zwei vom Nutzer festgelegte Aktionen ausführen.
Standardmäßig wird bei einfachem Druck das LED-Fotolicht aktiviert, das als Taschenlampe genutzt werden kann. Bei langem Druck auf den Xcover-Button wird die Kamera gestartet, der Knopf dient auch als Auslöser. Um den Zusatzknopf benutzen zu können, muss das Smartphone allerdings entsperrt sein - was den Zugriff folglich nicht besonders schnell macht. Wir finden die Funktion überflüssig. Es wäre praktischer, wenn der Xcover-Button auch im Standby-Modus genutzt werden könnte. Dann könnte er allerdings auch unabsichtlich in der Tasche gedrückt werden.
Akku kann ausgetauscht werden
Der Rückdeckel des Xcover 3 lässt sich erfreulicherweise wieder entfernen, der Akku ist dementsprechend leicht wechselbar, was bei Outdoor-Aktivitäten, wo nicht immer eine Steckdose in der Nähe ist, auch Sinn ergibt. Dass das Smartphone dennoch wasserdicht ist, liegt an einer Gummilippe, die den Innenraum rund um den Akku und den SIM- und SD-Karten-Steckplatz abschließt. Dieses System hat Samsung bereits bei den vorigen Modellen verwendet, der Nutzer muss allerdings darauf achten, dass der Deckel wirklich festsitzt. Die Kamera, der Lautsprecher oder die Anschlüsse müssen nicht zusätzlich abgedichtet werden, sie sind intern geschützt.
Ungünstig ist, dass der Deckel bei unseren Falltests ab und zu einfach abgesprungen ist - insbesondere, wenn das Smartphone auf die Front gefallen ist. Das kann bei sehr staubigen oder nassen Untergründen durchaus zum Problem werden, da auf diese Weise Dreck und Feuchtigkeit in die ungeschützten Bereiche des Innenraums eindringen können.
Kamera eignet sich für Schnappschüsse
Bei der Kameraausstattung hat Samsung es bei der bereits beim Xcover 2 verwendeten 5-Megapixel-Rückkamera belassen. Lediglich die Frontkamera wurde verbessert: Sie hat jetzt 2 Megapixel. Die Bildqualität ist in etwa so, wie man es von einer Kamera mit 5-Megapixel-Sensor erwartet: Die Schärfe ist nicht besonders hoch, aber noch akzeptabel, in dunkleren Bereichen beginnt der Sensor, relativ schnell zu rauschen. Generell sind Artefakte recht deutlich sichtbar, auch bei Tageslichtaufnahmen. Die Farben sind neutral, der automatische Weißabgleich funktioniert bei uns gut. Insgesamt taugen die Bilder als Schnappschüsse.
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| Samsung Xcover 3 im Test: Robust, handlich, günstig | Kein Smartphone für Spieler |









repetitio est mater studiorum. Und in meinem Fall ist die Wiederholung ein sehr bewußt...
Dass es außerdem dick genug ist um angenehm in der Hand zu liegen, finde ich aber auch gut.
Hallo! Beides ist vorhanden, und beides ohne Deckel, da von Innen abgedichtet. :-)
Um nach MIL-STD 810G zertifiziert zu werden, müssen alle dessen Anforderungen erfüllt...