Samsung: Warum dem Galaxy S6 der Steckplatz für Speicherkarten fehlt

Einen befürchteten Leistungseinbruch nennt Samsung als Grund dafür, dass die Modelle der Galaxy-S6-Reihe keinen Steckplatz für Speicherkarten haben. Beim Nachfolgemodell hatte Samsung hingegen keine solchen Bedenken mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung sorgte sich um mögliche Leistungseinbußen beim Galaxy S6.
Samsung sorgte sich um mögliche Leistungseinbußen beim Galaxy S6. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Samsungs Geräte aus der Galaxy-S6-Modellreihe sind derzeit die einzigen Topsmartphones des Herstellers, die keinen Steckplatz für Speicherkarten haben. Bisher wollte Samsung den Grund dafür nicht nennen und hat jetzt dafür eine Erklärung nachgereicht: So sagte Kyle Brown, der Leiter der Abteilung Technology, Content und Launch Management bei Samsung, im Gespräch mit dem Magazin Techradar, dass es technische Gründe für den Wegfall des Speicherkartensteckplatzes im Galaxy S6 und im Galaxy S6 Edge gegeben habe.

Stellenmarkt
  1. Experte / Inhouse Consultant Cyber Security Product Governance (m/w/d)
    DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. IT-Mitarbeiter (m/w/d) für klinische Anwendungen und Digitalisierungsprojekte
    Diakonie-Klinikum Stuttgart, Stuttgart
Detailsuche

In beiden Smartphones hatte Samsung seinerzeit UFS-2.0-Speicher verbaut, der bis zu dreimal schneller beim Datenzugriff sein soll. Der Hersteller befürchtete laut Brown, dass die Verwendung einer Speicherkarte allgemein mit Leistungseinbußen einhergehen würde. Er sagte allerdings nicht, dass es solche Leistungseinbußen in Messungen gegeben habe.

Galaxy S7 hat wieder einen Steckplatz für Speicherkarten

Auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona hat Samsung kürzlich die Nachfolgemodelle vorgestellt, das Galaxy S7 sowie das Galaxy S7 Edge. Beide haben wieder einen Steckplatz für Speicherkarten erhalten - obwohl sich technisch am Speicherkartensteckplatz nichts verändert haben dürfte.

Brown begründet die Änderung damit, dass sich viele Kunden über den fehlenden Steckplatz beschwert hätten. Auch in vielen Tests wurde das bemängelt. Zumal die meisten anderen großen Hersteller ihre Topsmartphones mit einem Speicherkartensteckplatz angeboten haben und es weiterhin tun, wie etwa Lenovo/Motorola, LG, Sony, Huawei oder HTC.

Preisgestaltung wie bei iPhones von Apple

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
  2. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Als das Galaxy S6 auf den Markt kam, gab es drei Varianten des Smartphones, die unterschiedlich teuer waren. Der Listenpreis für das 32-GByte-Modell betrug 700 Euro und erhöhte sich bei der 64-GByte-Ausführung auf 800 Euro. Wer aufgrund des fehlenden Speicherkartensteckplatzes auf Nummer sicher gehen wollte, konnte für 900 Euro die 128-GByte-Variante kaufen. Auch das Galaxy S6 Edge gab es in drei Ausführungen, kostete aber jeweils noch einmal 150 Euro mehr als das normale Galaxy S6.

Auch beim Galaxy S6 Edge verlangte Samsung für jede Verdoppelung des Flash-Speichers einen Aufpreis von 100 Euro und übernahm dabei auch beim Edge-Modell das Verkaufskonzept bei Apples iPhones. Auch hier müssen Kunden einen Aufpreis von 100 Euro bezahlen, wenn sie den eingebauten Speicher verdoppeln wollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Neuro-Chef 21. Mär 2016

Wenigstens erscheinen für die populärsten Messer meist recht schnell alternative...

Anonymer Nutzer 05. Mär 2016

LOL! Die haben den Playstore abgeschafft xD Okay, das Mi ist für mich gestorben :) Danke...

Labbm 02. Mär 2016

Das liegt an dem Gesamtpaket - wenn der rest passt nimmt man es eben doch mal in Kauf...

Ben Stan 02. Mär 2016

Korrekt Per WLAN oder USB Kabel lassen die Daten sich sowieso nicht so schnell...

onkel hotte 02. Mär 2016

Mittlerweile, dank Snowden und Co, ist die Cloud halt nicht mehr so ganz die Lösung aller...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
"Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
Artikel
  1. Kryptowährung im Fall: Bitcoin legt rasante Talfahrt hin
    Kryptowährung im Fall
    Bitcoin legt rasante Talfahrt hin

    Am Samstag setzte sich der Absturz des Bitcoin fort. Ein Bitcoin ist nur noch 34.200 US-Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen machen Verluste.

  2. eStream: Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb
    eStream
    Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb

    Der Wohnwagen Airstream eStream besitzt einen eigenen Elektroantrieb nebst Akku. Das entlastet das Zugfahrzeug und eröffnet weitere Möglichkeiten.

  3. Andromeda: Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie
    Andromeda
    Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie

    Erstmals ist ein Blick auf Andromeda möglich - das Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft bereits vor einigen Jahren eingestellt hat.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /