Abo
  • Services:

Samsung: SSDs mit NVM Express lesen mit 1,8 GByte/s

In Seoul hat Samsung erste Benchmarks seiner zweiten Generation von SSDs mit dem Protokoll NVMe vorgeführt. Die bisher für Server vorgesehenen Laufwerke lesen deutlich schneller als PC-SSDs mit M.2-Schnittstelle und schreiben etwas langsamer.

Artikel veröffentlicht am ,
Sata und NVMe im Vergleich
Sata und NVMe im Vergleich (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

In zwei geschlossenen Systemen hat Samsung auf seiner Konferenz SSD Summit Benchmarks mit dem Programm Atto vorgeführt. Zum Einsatz kam dabei eine Sata-SSD im Vergleich mit einem Laufwerk mit der Schnittstelle NVM Express.

Stellenmarkt
  1. SEITENBAU GmbH, Konstanz
  2. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe

Schon bei Dateigrößen von 256 MByte wurde die Sata-SSD dabei nicht mehr schneller. Sie erreichte ab diesem Wert rund 557 MByte/s beim Lesen und 530 MByte/s beim Schreiben. Ganz anders die mit vier PCI-Express-Lanes angeschlossene NVMe-SSD: Sie skaliert noch bis 512 MByte und ist dann bis hin zu 2 GByte sehr schnell. Rund 1,8 GByte/s beim Lesen und 870 MByte/s beim Schreiben werden erreicht.

  • Die Testsysteme (Bild: Nico Ernst)
  • DDR4-DIMMs zwischen den großen Haswell-EP-Kühlern (Bild: Nico Ernst)
  • Haswell-EP mit zwei Sockeln (Bild: Nico Ernst)
  • Die NVMe-SSD liest mit 1,8 GByte/s. (Bild: Nico Ernst)
  • Sata ist viel langsamer. (Bild: Nico Ernst)
Die NVMe-SSD liest mit 1,8 GByte/s. (Bild: Nico Ernst)

Letzterer Wert liegt allerdings unter dem Wert von mehr als 1 GByte/s, den schon M.2-SSDs für PC-Mainboards erreichen. Bei dem Vergleich ging es Samsung aber vor allem darum zu zeigen, wie sehr das AHCI-Protokoll SSDs ausbremsen kann. AHCI, mit dem in PCs auch Sata-SSDs angesprochen werden, wurde ursprünglich für Festplatten entwickelt und ist unter anderem bei der Zahl der gleichzeitig übertragenen Befehle und deren Neuordnung durch das Laufwerk ein Flaschenhals für Flash-Speicher.

  • Die Testsysteme (Bild: Nico Ernst)
  • DDR4-DIMMs zwischen den großen Haswell-EP-Kühlern (Bild: Nico Ernst)
  • Haswell-EP mit zwei Sockeln (Bild: Nico Ernst)
  • Die NVMe-SSD liest mit 1,8 GByte/s. (Bild: Nico Ernst)
  • Sata ist viel langsamer. (Bild: Nico Ernst)
Haswell-EP mit zwei Sockeln (Bild: Nico Ernst)

Die noch interessanteren IOPS-Werte, die sich durch NVM Express ebenfalls drastisch erhöhen lassen, verriet Samsung für seine neue Laufwerke allerdings noch nicht. Diese Geräte dürften die Nachfolger der vor einem Jahr vorgestellten Serie XS darstellen, die für Server mit bis zu 1,6 Terabyte Kapazität angeboten werden.

Ebenfalls für Server zeigte Samsung auch seine DDR4-Speichermodule, und zwar wie schon auf dem letzten IDF und der Computex mit Vorserienmodellen des kommenden Haswell-EP. Diese Xeons für Mehrsockelsysteme sind neben der Desktop-Plattform um den Core i7-5960X (Haswell-E) die ersten CPUs, die DDR4 unterstützen werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 49" UHD-TV zum Bestpreis von 449,99€)
  2. 1,25€
  3. 26,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 44,99€)

AndyK70 02. Jul 2014

hatte ich auch so verstanden und mich dann im Artikel gewundert. Aber etwas weiter unten...


Folgen Sie uns
       


Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht

Der Hacker-Angriff auf die Bundesregierung erfolgte offenbar über eine Lernsoftware.

Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht Video aufrufen
Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
Blue Byte
Auf dem Weg in schöner generierte Welten

Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  1. Influencer Fortnite schlägt Minecraft
  2. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
  3. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

    •  /