Samsung soll Prototyp testen: Flexibles Display in Smartphones

Der Begriff flexibles Display wird gerne falsch verstanden. Stimmt der Bericht(öffnet im neuen Fenster) von ZDNet Korea, dann arbeitet Samsung zwar an solchen Displays für Smartphones, doch darunter darf man sich keine Aufrollmöglichkeit fürs Handy vorstellen.
Vielmehr kann das Display bei der Herstellung wie ein Foto gebogen werden. Dadurch wird ein interessanter Effekt erreicht: Das Display umspannt das Gerät und bedeckt auch die Seiten des Gehäuses. Dort könnte die Touchoberfläche die bisherigen Knöpfe ablösen. Den koreanischen Bericht hatte der Boy Genius Report entdeckt(öffnet im neuen Fenster) .
Ob der Prototyp erfolgreich war und in die Serienfertigung geht, lässt sich aus dem Bericht von ZDnet Korea, das sich auf Insider in der Fertigungskette beruft, nicht absehen.
Beim Galaxy Round von Samsung ist das Display zwar konkav gekrümmt, erstreckt sich jedoch nur auf die Front des Gehäuses. Bei dem von ZDnet beschriebenen Modell hingegen wird das Display um den Rand umgeschlagen.
Auch beim LG G Flex wurde auf ein konkaves Display gesetzt. LG nennt diese Technologie Plastic OLED (Poled). Laut LG ist das Poled des G Flex mit 0,44 mm besonders dünn. Im Test von Golem.de enttäuschte es jedoch durch seine geringe Auflösung und seine schlechte Darstellungsqualität mit Farbrauschen und Geisterbildern.
Ob Samsung seine neue Displaytechnik aus dem Prototypstadium herausführt und in Serie verbaut, ist derzeit nicht bekannt. Um ein entsprechendes Patent(öffnet im neuen Fenster) bemüht sich das südkoreanische Unternehmen in den USA bereits seit Mai 2013.