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Samsung-SoC: Exynos 5 Octa und Exynos 5 Hexa vorgestellt

Samsung hat zwei neue Exynos-Chips für Smartphones und Tablets angekündigt. Der Exynos 5 Octa 5422 und der Exynos 5 Hexa 5260 nutzen acht respektive sechs Cortex-32-Bit-Kerne, durch Heterogeneous Multi Processing soll eine besonders effiziente Lastverteilung erfolgen.

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Der Exynos 5 Octa kombiniert je vier A15- und vier A7-Kerne.
Der Exynos 5 Octa kombiniert je vier A15- und vier A7-Kerne. (Bild: Samsung)

Auf dem Mobile World Congress 2014 hat Samsung die Exynos-SoCs Octa 5422 und Hexa 5260 vorgestellt. Der Sechskernchip wird im Galaxy Note 3 Neo verbaut, das ab März 2014 im Handel verfügbar sein wird. Der achtkernige Octa 5422 soll im ersten Quartal dieses Jahres in Serie gefertigt werden.

  • Galaxy Note 3 Neo (Bild: Samsung)
  • Galaxy Note 3 Neo (Bild: Samsung)
  • Galaxy Note 3 Neo (Bild: Samsung)
Galaxy Note 3 Neo (Bild: Samsung)
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Der Exynos 5 Hexa 5260 basiert auf zwei bis zu 1,7 GHz schnellen Cortex-A15-Kernen und vier sparsamen Cortex-A7-Recheneinheiten, deren Frequenz bis zu 1,3 GHz beträgt. Der Exynos 5422 hingegen nutzt sowohl vier A15- als auch vier A7-Kerne. Diese rechnen mit bis zu 2,1 GHz respektive bis zu 1,5 GHz. Die Mischung aus schnellen und effizienten Kernen nennt sich big.LITTLE und wurde schon 2011 vorgestellt. Der Exynos 5422 ist somit nur ein Speedbump (gleicher Chip, höherer Takt) der Vorgänger Exynos 5410 und Exynos 5420, die Fertigung erfolgt ergo weiterhin im 28-Nanometer-Prozess.

  • Beim MP-Model werden alle Kerne zugleich angesprochen. (Bild: ARM)
  • Das Task-Migration-Model sieht vor, entweder die A15- oder die A7-Kerne zu nutzen. (Bild: ARM)
Beim MP-Model werden alle Kerne zugleich angesprochen. (Bild: ARM)

Neu ist laut Samsung, dass die Exynos-SoCs nun auch das MP-Modell der big.LITTLE-Technik unterstützen: Beim sogenannten Heterogeneous Multi Processing ist dem Betriebssystem bekannt, dass unterschiedliche Kerne vorhanden sind. Das OS teilt die zu berechnenden Aufgaben dynamisch zwischen sparsamen und schnellen Einheiten auf, so soll die Effizienz und damit die Akkulaufzeit steigen.

Ein neuer Algorithmus soll zusammen mit zwei neuen Display-Treiberbausteinen erkennen, wenn bestimmte Pixel auf dem Bildschirm nicht geändert werden. In einem solchen Fall wird keine Information übertragen, dies reduziert laut Samsung die Leistungsaufnahme um bis zu zehn Prozent. Der Exynos 5422 unterstützt zudem den Multi Format Codec (MFC) für 4K-Videos.



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