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Samsung: So arbeitet der Fingerabdrucksensor im Galaxy S5

MWC2014
Bevor Samsung das Galaxy S5 offiziell in der kommenden Woche vorstellt, sind weitere Details dazu bekanntgeworden. Es wurde bereits erwartet, dass das Galaxy S5 einen Fingerabdrucksensor haben wird, nun gibt es Informationen zur Arbeitsweise dieses Sensors.
/ Ingo Pakalski
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Samsung zeigt das Galaxy S5 auf dem MWC 2014. (Bild: Chung Sung-Jun/Getty Images)
Samsung zeigt das Galaxy S5 auf dem MWC 2014. Bild: Chung Sung-Jun/Getty Images

Der Fingerabdrucksensor im Galaxy S5 werde sich im Home-Button befinden, berichtet das gewöhnlich gut informierte Fanblog Sammobile.com(öffnet im neuen Fenster) mit Verweis auf anonyme Hinweisgeber. Wie die Vorgängermodelle wird auch das Galaxy S5 wieder echte Tasten haben, Samsung wird nicht wie viele andere Hersteller auf Sensortasten setzen. Die echten Tasten lassen sich leichter erfühlen, allerdings haben die Sensortasten den Vorzug, dass sie sich im Querformat besser bedienen lassen, weil sie sich mit dem Gerät drehen.

Bis zu acht Funktionen lassen sich den Fingerabdrücken zuordnen

Mit dem Fingerabdrucksensor lassen sich bis zu acht Fingerabdrücke verwalten. Jedem einzelnen Fingerabdruck kann der Nutzer dann unterschiedliche Funktionen zuordnen. Ein Fingerabdruck kann zum Entsperren des Gerätes verwendet werden, was komfortabler sein soll, als eine Pin oder ein Entsperrmuster einzugeben.

Ansonsten soll der Nutzer wohl bestimmen können, welche Aktion welchem Fingerabdruck zugeordnet wird. Er kann etwa festlegen, dass eine bestimmte Applikation gestartet wird, wenn der passende Finger über den Sensor gezogen wird. Aber auch das Anmelden auf einer bestimmten Webseite könne einem Fingerabdruck zugeordnet werden, heißt es. Damit entfällt die mühselige Eingabe von Nutzername und Kennwort auf der betreffenden Webseite, weil alles mittels Fingerabdruckscan erledigt wird.

Vertrauliche Daten verbergen

Im Rahmen der Implementierung des Fingerabdrucksensors gibt es auch neue Funktionen. So gibt es einen speziellen Privatmodus und persönliche Ordner, um vertrauliche Daten vor Unbefugten zu verbergen. Damit lassen sich neben Daten auch Apps und Widgets verbergen, so dass diese nur bei aktiviertem Privatmodus erscheinen. Diese neuen Funktionen können wahlweise auch nach Eingabe einer Pin oder eines Musters freigeschaltet werden, sind also nicht zwingend mit dem Fingerabdrucksensor gekoppelt.

Der Fingerabdrucksensor wird so bedient, dass die Fingerspitze über den Sensor gezogen werden muss. Das darf auch nicht zu schnell passieren, weil der Fingerabdruck sonst nicht korrekt erkannt wird. Außerdem sollten die Finger trocken sein. Bei nassen Händen wird der Nutzer aufgefordert, diese erst abzutrocknen, damit die Erkennung funktioniert. Apple hat in das iPhone 5S einen Fingerabdrucksensor implementiert, aber eine derart systemweite Nutzung wie im Samsung-Smartphone ist damit nicht vorgesehen.

Kommende Woche zeigt Samsung das Galaxy S5

Es wird erwartet, dass Samsung das Galaxy S5 am 24. Februar 2014 in Barcelona auf dem Mobile World Congress (MWC) vorstellt. Im Zuge dessen soll es auch einen Nachfolger der Smartwatch Galaxy Gear geben.


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